Artikel drucken

Aus Omas Küche

Saftige Rinderrouladen mit Kartoffelpüree und Rotkohl, herzhafte Käsespätzle oder Kartof-felpuffer mit Apfelmus – da werden Kindheitserinnerungen wach! Was unsere Großmütter mit viel Liebe und Sorgfalt zubereiteten, wird heute wieder hoch geschätzt. Wir haben be-liebte Klassiker der deutschen Hausmannskost für Sie neu entdeckt.

Omas Küche der Jahreszeiten

Für unsere Großeltern war es selbstver-ständlich, die jeweiligen Produkte der Sai-son zu verarbeiten: das erste Grün nach den Wintermonaten, Spargel, Radieschen und Spinat ab Mai, grüne Bohnen, Erbsen und Blumenkohl ab Juli, im Herbst Steckrü-ben und Rote Bete – und in der kalten Jahreszeit Eingemachtes aus dem Vorratskeller. Beeren, Äpfel oder Zwetschgen wanderten im Sommer und Herbst frisch vom Baum oder Strauch auf den Küchentisch und wurden als saftiger Belag für Kuchen verarbeitet oder als Marmelade bzw. Kompott eingemacht.

Was schon damals gut war, lohnt sich auch heute noch: Obst oder Gemüse aus regiona-lem Anbau hat oft ein besonderes Aroma, weil es (fast) direkt vom Erzeuger zu uns kommt. Kurze Transportwege garantieren eine optimale Qualität der Ware und eine geringe Um-weltbelastung durch Verkehrsmittel.

Hier sehen Sie auf einen Blick, wann die heimischen Obst- und Gemüsesorten bei uns Saison haben.
nach oben

Großmutters Kochzutaten

So viel Auswahl wie heute gab es früher nicht. Auberginen oder Zucchini aus Italien standen noch nicht auf dem Speiseplan, dafür kam frisches, aromatisches Gemüse direkt vom Feld oder aus dem eigenen Gar-ten auf den Tisch. Karotten, Lauch, Man-gold, Stangenbohnen und die diversen Kohlsorten wie Weiß- und Rotkohl, Wirsing, Grün- und Spitzkohl, Kohlrabi und Rosenkohl sind seit jeher in der deutschen Küche beheimatet. Sie schmecken zu Kartoffeln oder Knödeln (Klößen), Fleisch oder Wurst, in Suppen, Ein-töpfen und Aufläufen. Lauchzwiebeln würzten Quark und Salate. Speisezwiebeln, Gemü-se- oder Metzgerzwiebeln wurden für Zwiebelsalate, zum Schmoren und Füllen verwen-det. Und Kartoffeln waren zu Omas Zeiten die „Sättigungsbeilage“ schlechthin.

Tipps aus Omas Küche:
Frühkartoffeln müssen für Pellkartoffeln nicht geschält werden, kräftiges Bürsten unter fließendem Wasser genügt. Festkochende Sorten eignen sich für Salate, Aufläufe, Salz- oder Pellkartoffeln, vorwiegend festkochende für Bratkartoffeln oder Eintöpfe und mehligkochende für Knödel, Püree oder Kartoffel-Puffer.

Nudeln wurden noch selbst gemacht, mit Nudelholz oder Spätzleschaber. Nur wenige Sor-ten wie Bandnudeln, Makkaroni und Suppennudeln gab es in der Tüte. Reis reicherte meist klare Suppen an, oder es wurde Reisfleisch gekocht, ein pikantes Schweinegulasch mit Zwiebeln und Langkornreis.

Milchreis mochten auch schon unsere Großeltern – und wir Kinder natürlich am liebsten dick mit Zucker und Zimt bestreut.

Nürnberger oder Thüringer Rostbratwürste, Frankfurter oder Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat, Brotsuppe mit Leberwurst (aus Thüringen) – das ist deftige Haus-mannskost nach Großmutters Art. Zu Omas Zeiten wurde vielerorts noch selbst ge-schlachtet und Wurst hergestellt – oder unsere Großmütter kauften die Wurst wie das Fleisch beim Metzger ihres Vertrauens. Frischer Fisch kam traditionell freitags auf den Tisch. Durchwachsener Speck durfte in deftigen Gerichten mit Hülsenfrüchten und Sauerkraut nicht fehlen. Fetter Speck oder Gän-sefett wurde von unseren Großmüttern zu Schmalz ausgelassen.

Frisches Basilikum gibt es heute in jedem Supermarkt, in Omas Kräutergarten wuchsen und gediehen dagegen klassische Küchenkräuter wie Beifuß, Bohnenkraut, Borretsch, Dill, Kerbel, Liebstöckel, Petersilie und Schnittlauch.


Tipp aus Omas Küche:
 Ein Kräuterbündel verleiht Brühen, Suppen und Saucen frisches Aroma. Verschnüren Sie Petersilienstängel, Liebstöckel und Lorbeer mit einem Lauch-blatt, lassen Sie die Kräuter mitkochen und nehmen Sie das Bündel vor dem Servieren wieder heraus.

 

nach oben

Klassiker aus dem MAGGI KOCHSTUDIO: Das schmeckt wie früher

Echte Hausmannskost mit einfachen, güns-tigen Zutaten aus der Region – mitunter def-tig und gerne herzhaft – schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch leicht nachzukochen. Wir haben alte Traditionsrezepte und Kü-chenklassiker für Sie neu entdeckt und modern aufbereitet. So manches von Großmutters Rezepten braucht dabei seine Zeit, doch schmeckt es hinterher umso besser. Und beim Duft von Apfelkuchen und Rinderbraten können Sie in Kindheitserinnerungen schwelgen ...

Unsere Klassiker:
Schweinebauchröllchen mit Sauerkraut
Schweinebraten mit Schmorgemüse
Rouladen Klassisch
Frikadellen mit Jäger-Sauce
Rinderbraten Klassisch
Kohlrouladen
Schwäbische Käsespätzle
Schwarzwälder Flammkuchen
Grünkohl Norddeutsche Art
Gefüllte Kartoffelknödel auf Sauerkraut

Eintöpfe und Suppen:
Schnibbelbohneneintopf
Grießklößchensuppe mit Flädle
Wirsingtopf


Beliebte Beilagen:
Kartoffelpüree (Hausgemacht)
Serviettenknödel
Grüne Klöße
Brezelknödel
Hausgemachte Spatzen
Möhrensalat aus dem Münsterland

Und zum Nachtisch:
Gedeckter Apfelkuchen
Rote Grütze
Aprikosenbuchteln
Marillenknödel

Die Krönung einer schön gedeckten Kaffeetafel: warmer Apfelstrudel mit Sultaninen und gehackten Mandeln – wie unsere Großmutter ihn gebacken hat.

Das MAGGI KOCHSTUDIO wünscht Ihnen einen guten Appetit!

nach oben
 
Nestlé.de
Datenschutz/Recht
Impressum Newsletter Nestle.de Übersicht Datenschutz/Recht