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Rosmarin: das göttliche Gewürz
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Suppengemüse und Fleischliebhaber
Rosmarin passt mit seinem weihrauch- und kampferähnlichen, herb-bitteren Geschmack sehr gut zu allen hellen Fleischsorten und zu mediterranem Gemüse wie etwa Tomaten und Auberginen. Und auch „Pasta e fagioli“, eine Suppe aus Pasta und Bohnen, bekommt erst durch Rosmarin ihren unverwechselbaren Geschmack. Vor allem in Kombination mit Wein und Knoblauch zeigt das Gewürz sein südliches Flair.
Jeder Zweig ist eine Offenbarung
Die im Mittelmeerraum heimische Pflanze heißt auf Französisch „romarin“, was soviel bedeutet wie Weihrauchkraut oder auch Meertau. Einige Historiker behaupten, dass die Pflanze mit Venus in Verbindung steht – die Göttin der Liebe, die ebenfalls aus Meeresschaum geboren wurde. Ob man dies glaubt oder nicht, ist Rosmarin darüber hinaus ein geradezu göttliches Küchengewürz, das in ganz Europa und Amerika weit verbreitet ist. Es lässt sich frisch oder getrocknet, als ganzer Zweig, klein geschnitten oder gemahlen verwenden. |
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| GESCHICHTE
des Rosmarin |
| Schon die Römer kannten Rosmarin als Schmuck-, Gewürz- und Heilpflanze. Über die Alpen nach Norden gelangte das Kraut vielleicht erst im 9. Jahrhundert durch Benediktinermönche. Seine verdauungsfördernde Wirkung war damals schon bekannt, im Volksglauben galt Rosmarin zudem vielerorts als Fruchtbarkeitssymbol. Außerdem wurde aus Rosmarin im 16. Jahrhundert das erste eigentliche destillierte Parfüm gewonnen, das „Aqua Reginae Hungariae“, das berühmte königlich ungarische Wasser. |
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