Was tun mit der übrig gebliebene Spaghetti-Portion oder den altbackenen Brötchen? Wir zeigen Ihnen, wie Sie aus Resten vom Vortag etwas völlig Neues und Köstliches kochen – mit raffinierten Rezept-Ideen und Tipps aus dem MAGGI KOCHSTUDIO.

Das kennen Sie sicher: Sie haben sich bei der Menge verschätzt und zu viele Nudeln, Reis oder Kartoffeln gekocht. Was tun mit den Resten? Die sind natürlich zu schade zum Wegwerfen! Stellen Sie Gegartes in den Kühlschrank (vorher abkühlen lassen) und bereiten Sie daraus am nächsten oder übernächsten Tag ein neues leckeres Gericht oder eine feine Beilage zu.
Für ganz Eilige: Schneiden Sie Spaghetti oder Tagliatelle vom Vortag einfach mit zwei Messern klein und schwenken Sie die Nudeln 5 Min. in heißer Butter – fertig ist eine blitzschnelle Beilage zu gebratenem Schwein, Kalb oder Huhn.
Altbackene Brötchen können Sie ganz einfach in knusprige Croûtons verwandeln: Die Brötchen in kleine Würfel schneiden und in etwas Butter in einer Pfanne rundherum knusprig braten.
Noch mehr „Aus-Alt-mach-Neu-Ideen“ gefällig? Hier sind unsere Rezeptvorschläge für Feines aus Resten:
Wo Sie welche Produkte im Kühlschrank am besten lagern, lesen Sie hier.
Um schnell etwas aus Resten zuzubereiten, sollten Sie stets einen Vorrat an Grundzutaten parat haben. Mehr dazu finden Sie auch hier.
Salz, Pfeffer und Zucker, Essig und Öl gehören in jede Küche. Bouillons sind die Grundlage für viele Suppen und ersetzen auch mal kalorienreiche Sahne oder Wein. Mehl brauchen Sie zum Binden von Saucen oder z. B. für Pfannkuchen und andere Mehlspeisen. Senf, Tomatenmark und Ketchup sind prima zum Würzen und Abschmecken. Zwiebeln und Knoblauch gehören in viele Gerichte und sind an einem kühlen Ort gelagert lange haltbar. Mit den obigen Zutaten lassen sich auch Reste bestens aufpeppen!
Auch getrocknete Kräuter und Würze/Würzmittel nach Geschmack finden im Gewürzregal Platz, TK-Kräuter im Gefrierfach. Damit lassen sich Speisen vom Vortag überraschend anders aromatisieren. Auch Eingelegtes aus dem Glas, z. B. Oliven und Paprika, sowie Konserven, beispielsweise Mais, Tomaten oder Thunfisch, warten im Küchenschrank auf ihren Einsatz als schneller Resteaufwerter.
Butter, Milch und Eier, dazu Sahne, Crème fraîche oder Joghurt sollten in keinem Kühlschrank fehlen. Und im Gefrierfach ist Platz für einen Vorrat an TK-Gemüse. Praktisch: Spinat, Erbsen oder Bohnen aus dem Tiefkühler sind bereits gewaschen und geputzt – zusammen mit Nudel- oder Kartoffelresten wird daraus im Handumdrehen ein neues Gericht.
Bei der Aufbewahrung von gegarten Resten orientieren Sie sich am besten an der Zwei-Tage-Regel. So lange halten sich z. B. gekochte Nudeln, Reis, Kartoffeln oder gegartes Gemüse in gut schließenden Plastikdosen im Kühlschrank. Auch Fleisch und durchgegarter Fisch bleiben gekühlt zwei Tage frisch.
Länger können Sie Reste aufbewahren, wenn Sie sie in Gefrierboxen oder Gefrierbeuteln einfrieren. Gekochter Reis beispielsweise schmeckt auch noch nach zwei bis drei Monaten, wenn er gleich nach dem Kochen und Abkühlen eingefroren wurde.
Wenn beim Backen ein Eiweiß übrig bleibt, können Sie es in einem Schraubglas oder einer Plastikdose bis zu zwei Wochen aufbewahren und dann zum Kochen oder Backen verwenden.
Zitronen- oder Zwiebelhälften legen Sie am besten mit Frischhaltefolie über der Schnittfläche in den Kühlschrank und verarbeiten sie innerhalb von zwei bis drei Tagen.