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Energiesparendes Kochen

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Energiesparendes Kochen

Mit unseren praktischen Energiespar-Tipps entlasten Sie Ihren Geldbeutel und tun gleichzeitig etwas für die Umwelt. Von der richtigen Herdart über das passende Kochgeschirr bis hin zu energiesparenden Koch- und Garmethoden – das MAGGI KOCHSTUDIO gibt alltagstaugliche Tipps.

Was Sie bei der Anschaffung eines Herdes wissen sollten

Egal ob Elektro- oder Gasherd – achten Sie beim Kauf auf folgende Punkte:

Brauchen Sie wirklich einen elektrischen Dosenöffner? Auch bei Küchen-Kleingeräten lässt sich Energie sparen.

- Entscheidend beim Kauf von Elektrogeräten ist der Energieverbrauch. Hilfreich ist ein Blick auf das EU-Energielabel, das auf fast allen Elektrobacköfen und anderen großen Haushaltsgeräten angebracht ist. Ist das Gerät mit der Effizienzklasse A, A+ oder A++ (= besonders sparsamer Energieverbrauch) gekennzeichnet, können Sie sicher sein, dass der Stromverbrauch auf Dauer gering ist.

- Für herkömmliche Elektroherde gilt: Ein optimales Heizergebnis erhalten Sie nur, wenn Kochtopf und Herdplatte den gleichen Durchmesser haben. Ist die Platte größer als der Topf, wird nur ein Teil der Wärme an den Topf weitergeleitet, der Rest verpufft. Ist der Durchmesser des Topfes nur drei Zentimeter kleiner, bleiben bis zu 30 Prozent Energie ungenutzt. Kochfelder mit klassischen Kochplatten verbrauchen zudem mehr Strom als Glaskeramik-Kochfelder.

- Eine umweltfreundliche und günstige Alternative zum Elektroherd ist der Gasherd: Erdgas kommt direkt als Primärenergie zu Ihnen nach Hause und die Energiekosten fallen meist geringer aus als beim Elektroherd. Ein weiterer Vorteil: Beim Gasherd lässt sich die Hitze binnen Sekunden regulieren. Anders beim Elektroherd: Minuten nach dem Ausschalten ist die Herdplatte immer noch warm – was kein Nachteil sein muss: Nutzen Sie diese Restwärme beispielsweise zum Warmhalten von Speisen.

- Beim modernen Induktionsherd wird die Hitze über magnetische Wechselfelder direkt auf den Topfboden übertragen. Die Speisen in Topf oder Pfanne werden so schneller und energieeffizienter erhitzt als bei einem herkömmlichen Elektroherd. Die Wärmezufuhr lässt sich ähnlich wie beim Gasherd genau regulieren. Beachten Sie jedoch, dass ein Herd mit Induktions-Kochfeld vergleichsweise teuer ist und Sie spezielles Kochgeschirr mit magnetischem Boden (emaillierter Stahl, Gusseisen, Edelstahl, Aluminium mit Spezialboden) benötigen.

Energiespar-Helfer in der Küche

Mit dem richtigen Kochgeschirr und praktischen Küchenhelfern lässt sich effizient Energie sparen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Geräte richtig einsetzen, worauf Sie bei der Verwendung von Töpfen und Pfannen achten sollten und geben Tipps zum Energieverbrauch beim Kochen und Backen:

Edelstahltöpfe sparen Energie, da sie besonders wenig Wärme abstrahlen. Und: Deckel drauf! So sparen Sie nicht nur Zeit, sondern verbrauchen auch nur die Hälfte an Strom.

- Erwärmen Sie Wasser im Wasserkocher statt im Teekessel oder Kochtopf auf dem Herd – das verbraucht nur etwa halb soviel Strom. Zudem sparen Sie Zeit, weil die Hitze über die Heizspirale direkt ans Wasser abgegeben wird und nicht erst an die Herdplatte und den Topf.

- Verwenden Sie nur so viel Kochwasser wie nötig, denn mehr Wasser, das erhitzt werden muss, bedeutet auch mehr Energieverbrauch. Kartoffeln beispielsweise müssen beim Garen nicht mit Wasser bedeckt sein, da auch der Dampf gart.

- Kochen Sie Eier im Eierkocher. Dort werden die Eier mit einer möglichst geringen Menge Wasser im Wasserdampf gegart. Beim Kochen im Topf muss eine viel größere Menge Wasser erhitzt werden – das kostet Energie.

- Achten Sie auf saubere Kochplatten und Topfböden, nur so kann die Wärmeleitung optimal funktionieren. Entkalken Sie den Wasserkocher regelmäßig.

- Vermeiden Sie langes Vorheizen beim Backen. Mit Heißluft (statt Ober-/Unterhitze) können Sie meist ganz aufs Vorheizen verzichten und auf mehreren Einschubhöhen gleichzeitig backen.

- Wenn Sie den Herd und Ofen fünf bis zehn Minuten vor Ende des Garvorgangs abschalten, nutzen Sie die Nachwärme optimal.

- Damit die Hitze während des Backens nicht entweicht, lassen Sie die Ofentür während des Backvorgangs möglichst geschlossen oder öffnen Sie sie nur kurz.

- Wenn Sie Brötchen aufbacken möchten, legen Sie diese besser auf den Brötchenaufsatz des Toasters als in den Ofen. Das spart ebenfalls Zeit und Energie.

- Um Getränke warmzuhalten, verwenden Sie eine Thermoskanne.

- Mikrowellen erhitzen direkt die zu erwärmende Speise, nicht erst den Topf. Möchten Sie kleine Speisemengen erwärmen, fällt die Energiebilanz bei der Mikrowelle positiver aus als beim Herd.

- Schnellkochtöpfe sind ideal für größere Mengen und lange Garzeiten. Sie haben den Vorteil einer verkürzten Kochzeit, die nicht nur Ihren Geldbeutel und die Umwelt schont, sondern auch die in den Speisen enthaltenen Nährstoffe.

- Verwenden Sie für das Kochen auf Kochfeldern Töpfe und Pfannen mit ebenem Boden. Dicke Topfböden können die Hitze besonders gut an das Gargut abgeben und die Hitze besser speichern. So genannte Sandwichböden sind im kalten Zustand nach innen gewölbt und dehnen sich unter Wärmeeinfluss aus, sodass der Topf perfekt mit der Kochplatte abschließt.

- Achten Sie darauf, dass die Topf- und Pfannendeckel gut schließen, sodass keine Hitze entweichen kann. Besonders praktisch sind Glasdeckel, durch die Sie den Garvorgang im Topf beobachten können, ohne den Deckel zu lüften – denn auch hierbei entweicht Wärme, die wieder zugeführt werden muss.

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Gerd

am 10.04.2011 | 02:55

Man kann auch vorrausschauend kochen, das heist:
Wenn man schon wies was man die nächsten 1 - 2 tage kochen will, kann man bestimmt einige sachen nebenbei mit laufefnlassen, z. B. Anbraten, Vorgaren,u.s.w.

1 von 2 Usern fanden diesen Kommentar hilfreich

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fielfras

am 08.11.2010 | 05:32

Diese Tipps sollten längst Standart sein.Kennt jemand Tipps neuerem Datums?Z.B. Doppeltes Menge Gemüse kochen Rest kalt als Salat essen.

2 von 7 Usern fanden diesen Kommentar hilfreich

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