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Brombeere

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Brombeere

Herkunft und Sorten

Die blauschwarze Brombeere liebt es sonnig, stellt ansonsten aber keine großen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit und gedeiht sogar auf steinigem und sandigem Untergrund. Sie gehört wie die Himbeere zur Gattung Rubus aus der Familie der Rosengewächse und ist auf der gesamten Nordhalbkugel in gemäßigten Zonen verbreitet.

Die Loganbeere ist eine kalifornische Kreuzung aus Brom- und Himbeere. Sie ist länglich geformt, dunkelrot und schmeckt aromatisch-säuerlich.

Brombeeren haben eine vergleichsweise lange Reifezeit von zehn bis zwölf Wochen. Unterscheiden lassen sich aufrecht wachsende und rankende Sorten sowie Sorten mit und ohne Stacheln. Die altbewährte Sorte „Theodor Reimers“ liefert mittelgroße, runde und süße Beeren, während die Früchte der ertragreichen Sorte „Black Satin“ große, ovale und leicht säuerliche Früchte tragen. Stachellos kommt die Sorte „Thornless“ daher, die süß-säuerlich schmeckt. Waldbrombeeren sind meist etwas kleiner, dafür im Geschmack aromatischer. Für den Verkauf werden die Beeren von Hand gepflückt.

 

Inhaltsstoffe

Brombeeren schmecken frisch gepflückt einfach unwiderstehlich. Wie gut, dass die Früchte zudem kalorienarm, vitamin- und mineralstoffreich sind. Brombeeren liefern unter anderem Kalium und Magnesium.

Einkaufstipps

Am besten schmecken Beeren ausgereift und frisch geerntet. Deshalb sollten Sie in den Sommermonaten zugreifen und die kurze Beerensaison nutzen.

Bevorzugen Sie Brombeeren aus regionalem Anbau. Sie sind bei uns von Juli bis September im Handel. Brombeeren aus der Region oder dem Land kommen schneller und somit frischer in die Märkte als Importobst.

Achten Sie beim Kauf stets darauf, dass die Früchte ausgereift sind. Gute Qualität erkennen Sie bei Brombeeren an einer unversehrten, glänzenden Frucht ohne dunkle Stellen. Beeren werden bei uns überwiegend in Faserform-, Plastik- oder Pappschalen verkauft. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob auch die zuunterst liegenden Exemplare nicht matschig oder gar schimmlig sind.

Brombeeren gibt es rund ums Jahr auch tiefgekühlt im Handel. Praktisch für Rote Grütze oder Dessertcremes: bunte Beerenmischungen aus dem Tiefkühler.

Aufbewahrung, Haltbarkeit und Zubereitungstipps

 

Brombeeren sind sehr empfindlich und nicht für eine längere Lagerung geeignet. Das Weichobst sollte am besten noch am Tag des Einkaufs verzehrt bzw. verarbeitet werden. Ist dies nicht möglich, können Sie Brombeeren ein bis zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren.

Nehmen Sie die druckempfindlichen Früchte zu Hause aus der Verkaufsschale und legen Sie sie abgedeckt auf einen flachen Teller. Wichtig: Beschädigte Exemplare vorher aussortieren, da diese besonders leicht Schimmel ansetzen können.

 

Waschen Sie Beeren nur sehr vorsichtig und entfernen Sie Kelchblätter oder Stiele erst nach dem Waschen.

Beeren lassen sich gut zu Fruchtpüree verarbeitet einfrieren und dann als Dessertsauce oder für fruchtige Drinks verwenden. Alles rund ums Einfrieren von Beeren lesen Sie hier.

 

Rezeptideen aus dem MAGGI KOCHSTUDIO

Ob frisch oder aus dem Tiefkühler – die Brombeeren eignen sich hervorragend als Kuchenbelag und zur Verwendung im Teig. Sie schmecken auch besonders lecker auf kleinen Obsttörtchen, zu Eis, Joghurt oder pur. Daneben können Brombeeren für Kompott, Marmelade, Sirup und Schnaps verwendet werden.

 

Durch Zugabe von etwas Zucker lässt sich die Haltbarkeit von Brombeeren verlängern – und sie bleiben schön blauschwarz-glänzend.

Probieren Sie unsere leckeren Rezeptideen aus dem MAGGI KOCHSTUDIO:

Sommerliches Gulasch mit Brombeeren
Brombeermuffins
Frische Beeren mit Weißweinschaumsauce