Die ursprünglich aus Mittelamerika stammende Frucht, die bereits seit etwa 5.000 v. Chr. angebaut wird, bereitet man meist wie Gemüse zu. Sie enthält bis zu 30 % Fett. Hierzulande in den Sommermonaten erhältliche Avocados stammen überwiegend aus Afrika, in den übrigen Monaten werden sie v. a. aus Israel importiert. Weltweit baut man rund 400 Sorten an, von Pflaumen- bis Melonengröße. Die bei uns üblichen Sorten Fuerte (grün) und Hass (dunkelbraun bis schwarz) sind rund 250 g schwer, etwa 10 cm lang und birnenförmig. Das grün-gelbliche Fruchtfleisch umschließt einen großen, nicht-essbaren Kern.
Avocados werden meist unreif verkauft, daher lassen Sie sie am besten ein bis drei Tage in Zeitungspapier gewickelt nachreifen. Da unterschiedliche Sorten in der Farben voneinander abweichen, sagt die Schalenfarbe nichts über den Reifegrad aus. Sobald die Avocado jedoch auf Druck nachgibt und das Fruchtfleisch weich ist, ist sie reif und hält sich angeschnitten zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Überreif bildet das Fruchtfleisch schwarze Flecken und beginnt zu faulen. Um den Reifeprozess zu stoppen, können Sie die Frucht zwei bis drei Tage in den Kühlschrank legen.
Schneiden Sie die Avocado quer durch, drehen Sie beide Hälften gegeneinander, bis sie sich lösen, und brechen Sie den Kern mit einem Messer aus – dann das Fruchtfleisch auslöffeln. Frisch aufs Brot oder im Salat, in einem Dip oder kurz gegart schmecken Avocados am besten. Damit sich angeschnittene Früchte oder Dips nicht braun färben, den Stein oder etwas Zitronensaft zugeben und mit Klarsichtfolie abdecken.
Suppen
Avocado-Spargelcremesuppe
Avocadocremesuppe mit Räucherlachs
Hauptgerichte
Chili-Wraps mit Avocado
Gefüllte Avocadohälften
Lachs auf Spargel-Avocado-Tomaten-Gemüse
Thunfischsteaks in Avocado-Sahne-Sauce
Taco mit Geflügel-Maisklößchen
Dips und Saucen
Avocado Dip
Avocado-Joghurt-Dip
Avocado-Kräuter-Sauce
Chili-Avocado-Dip
Feurige Guacamole