Vermutlich stammt die Feige, die an einem Strauch bzw. kleinen Baum von bis zu 8 m Höhe wächst, aus Kleinasien, war aber bereits im Altertum im gesamten Mittelmeerraum verbreitet. Von dort wird sie auch heute hauptsächlich importiert. Benannt werden Feigen nach ihrer Herkunft, z. B. Smyrna-Feigen aus der Türkei, Fraga-Feigen aus Spanien, Bari-Feigen aus Italien oder Calamata-Feigen aus Griechenland. Feigen können rund, oval oder birnenförmig sein, die Hautfarbe ist grün, bräunlich oder violett, das Fruchtfleisch rosa bis dunkelrot.
Da frische Feigen sehr druckempfindlich sind, werden sie in Handarbeit geerntet und meist einlagig transportiert. Auch zu Hause sollten Sie sie innerhalb von ein bis zwei Tagen aufbrauchen – selbst im Kühlschrank halten sie nur wenige Tage. Die zahlreichen Inhaltsstoffe bleiben beim Trocknen übrigens erhalten.
Schneiden Sie der grünlich- oder bläulich-violetten Frucht zunächst den Blütenansatz ab und halbieren Sie die Feige dann mit einem scharfen Messer längs, um sie im Anschluss zu vierteln. Fahren Sie mit dem Messer an der Schale entlang und lösen Sie das Fruchtfleisch, das mit zahlreichen Kernen durchsetzt ist. Süß-fruchtig im Geschmack sind Feigen roh ein Genuss, harmonieren mit Wurst und Käse genauso wie mit Eis oder Pudding und können daneben in Saucen oder Chutneys verarbeitet werden.