Der Granatapfel wächst rund ums Mittelmeer, vor allem in Nordafrika und Westasien, wo er von September bis Dezember Saison hat. Die bräunlich-rote Frucht hat eine kugelige Form von 8 bis 10 cm Durchmesser mit harter, lederartiger Schale. Schneidet man sie auf, erkennt man mehrere Kammern, in denen sich die bräunlichen Samen befinden. Diese Samen wiederum sind von rotem Fruchtfleisch eingehüllt.
Granatäpfel können bei Zimmertemperatur etwa zwei bis drei Wochen lagern, im Kühlschrank um einiges länger. Die Früchte reifen nicht nach – kaufen Sie daher vollreife Früchte, die auf Druck leicht nachgeben und etwas metallisch klingen, wenn Sie dagegenklopfen. Achten Sie auch auf eine intensive Farbe der Schale.
Um die Kerne auszulösen, füllen Sie eine große Schüssel mit kaltem Wasser, schneiden Sie den Granatapfel an und brechen Sie diesen in der Schüssel unter Wasser auf. Die essbaren Kerne sinken dabei zu Boden, während die Schale und die weißen Häutchen an der Oberfläche schwimmen.
Die Samen sind zum sofortigen Verzehr geeignet oder Sie können damit Süßspeisen und Salate dekorieren. Fruchtfleisch oder Saft passen auch gut zu Wild- und Geflügelgerichten. Der Saft kann ausgepresst und getrunken werden. Aber Vorsicht: Der rote Saft hinterlässt Flecken, die nicht ausgewaschen werden können.