Der Kakibaum stammt ursprünglich aus Asien, wo er auch heute noch, neben dem Mittelmeerraum, hauptsächlich angebaut wird. Die leicht ovale Frucht mit gelb-orangem Fruchtfleisch besitzt eine glänzend-glatte, orange-rote Schale und sieht einer Tomate ähnlich. Am Stielansatz hat sie vier kleine Blätter.
Bei uns üblich sind Sorten ohne oder mit kleinen Samen, während im asiatischen Raum auch solche mit vielen und großen Samen angeboten werden. Aus Israel stammt eine Kakisorte unter der Bezeichnung Sharonfrucht: Sie besitzt eine dünne Schale und schmeckt auch in festerem Zustand fein, während man die übrigen Sorten unbedingt voll ausgereift, sprich: sehr weich, genießen sollte.
Je reifer die Frucht ist, desto weicher fühlt sie sich an und desto süßer wird ihr an Aprikose und Birne erinnerndes Aroma. Sollten sich die Kakis noch hart anfühlen, lassen Sie sie einfach einige Tage im Kühlschrank nachreifen. Denn unreife Früchte enthalten einen Stoff, der einen unangenehmen, pelzigen Belag auf der Zunge verursachen kann. Reife Früchte können Sie ein bis zwei Tage im Kühlschrank lagern – bei Raumtemperatur würden die Früchte austrocknen.
Kakis können Sie entweder pur genießen und wie eine Kiwi aufschneiden und auslöffeln, oder das Fruchtfleisch für Currys, Desserts oder Obstsalate verwenden. Die Schale kann grundsätzlich mitgegessen werden.
Kaki-Oloroso-Sauce