Die Nationalfrucht der Inder wird bereits seit 4.000 Jahren kultiviert und heute fast weltweit in den (Sub-)Tropen angebaut. 75 % der Weltproduktion erzeugt Asien. An langen Stielen hängen die Früchte vom immergrünen Baum. Hierzulande sind vier Sortengruppen im Handel: indische, westindische, ostasiatische und Florida-Sorten. Zur Spitzenklasse gehört die Sorte „Manila“ – die süße „Kent“ und milde „Keitt“ sind im Handel weit verbreitet. Die Mangofrucht ist bis zu 20 cm lang, oval oder nierenförmig und variiert farblich von Grün über Gelb bis Rot. Unter der glatten Schale befindet sich das gelbe bis orange Fruchtfleisch, das süß mit säuerlicher Note schmeckt.
Reife Früchte erkennen Sie am aromatischen Geruch, zudem geben sie auf Druck leicht nach und haben bisweilen kleine schwarze Punkte auf der Schale. Aufgrund der vielen Sorten sagt die Farbe wenig über den Reifegrad aus.
Flugware ist erstklassig und teuer, unreife Früchte können Sie aber auch zu Hause bei Zimmertemperatur nachreifen lassen, am schnellsten neben Äpfeln. Mangos auf keinen Fall im Kühlschrank lagern, hier verlieren sie ihr Aroma! Früchte, die nach drei bis vier Tagen nicht nachgereift sind, wurden zu früh geerntet und sind leider kaum genießbar. Auch solche mit schrumpeliger Schale schmecken säuerlich. Reife Mangos innerhalb von zwei bis drei Tagen aufbrauchen, sonst beginnen sie zu gären.
Die Mango zunächst schälen, dann das Fruchtfleisch mit einem scharfen Messer aufschneiden. Für einen Mango-Igel stellen Sie die Frucht hochkant und schneiden sie senkrecht nach unten in zwei Hälften. Lösen Sie die Hälften vom Kern und ritzen Sie ein Gittermuster ins Fruchtfleisch. Dann die Schale nach Außen wölben – der Mango-Igel fürs Buffet steht.
Mangos schmecken gut roh, können aber auch püriert in Desserts, Konfitüren und Saucen oder pikant zu Fleisch und Fisch verwendet werden.