Die Passionsfrucht – es gibt über 400 Arten – stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, wird heute aber weltweit in den (Sub-)Tropen kultiviert. Die Früchte sind rund oder oval und besitzen eine glatte, wachsartige Schale, die je nach Sorte dunkelviolett, grün-gelb oder orange sein kann. Im Inneren sitzen zahlreiche Kerne, die von geleeartigem, grün-gelblichem Fruchtfleisch umgeben sind, das süß und säuerlich zugleich schmeckt und an Zitrone erinnert. Die häufigste Sorte bei uns ist die Purpurgranadilla, die vorwiegend aus Afrika importiert wird. Andere Sorten wie die Maracuja (gelbe Passionsfrucht) werden vor allem zur industriellen Saftgewinnung verwendet; eher selten findet man bei uns die aromatisch-süße Granadilla im Handel.

Die Früchte reifen kaum nach – kaufen Sie daher am besten „eingeschrumpelte“ Ware, die bereits voll ausgereift ist. Reife Früchte sind im Kühlschrank etwa eine Woche haltbar.
Die Passionsfrucht am besten aufschneiden und die Hälften auslöffeln oder das Fruchtfleisch für Obstsalate, Quark- und Süßspeisen oder zu Eis genießen.