Der Seelachs, auch Köhler genannt, gehört zur Familie der dorschartigen Fische und ist ein Verwandter des Kabeljau. In zum Teil großen Schwärmen jagt dieser Raubfisch am liebsten in kalten Gewässern – im Nordatlantik und der Nordsee. Seelachse begeben sich mitunter auf ausgedehnte Nahrungswanderungen und legen weite Strecken zu ihren Laichplätzen zurück. Die Fische können bis zu 25 Jahre alt werden.
Der Seelachs besitzt einen lang gestreckten Körper mit hellem, silbrig-weißem Bauch und einen fast schwarzen Rücken. Die Seitenlinie ist ein heller Streifen, der parallel zum Rücken über die Flanken verläuft. Seelachse haben ein schwarz gefärbtes, oberständiges Maul: Der Unterkiefer überragt den Oberkiefer. Sie werden bis zu 1,20 m lang und bringen dann ein Gewicht von rund 15 kg auf die Waage.
Dieser preiswerte Fisch ist frisch wie tiefgekühlt meist als Filet ganzjährig im Handel. Hauptfangsaison ist im späten Herbst und Winter. Seelachs wird zudem als Salz- und Trockenfisch sowie in Öl angeboten. Geräuchert ist Seelachs als Lachsersatz im Handel.
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Seelachs besitzt festes Fleisch mit ausgeprägt würzigem Aroma und zählt mit weniger als 1 % Fettanteil zu den Magerfischen. Sein weißes bis grau-rötliches Filetfleisch eignet sich wunderbar zum Panieren, Braten, Grillen oder Überbacken und verträgt eine kräftige Würze. Auch als Fischspieß, in Fischstäbchen und Fisch-Fertigprodukten ist Seelachsfleisch sehr beliebt.
Wie Sie Fisch nach der 3-S-Regel vorbereiten – Säubern, Säuern, Salzen – und schonend garen, lesen Sie hier.