Wolfsbarsch - Loup de mer
Der Wolfsbarsch, auch Loup de mer genannt, gehört zu den barschartigen Fischen. Er ist vor allem südlich der Britischen Inseln sowie vor Norwegen zuhause, es gibt aber auch Bestände im Mittel- und im Schwarzen Meer. Als gefräßiger Raubfisch hält er sich gern in Küstennähe und an Flussmündungen auf. Im Mittelmeer wird Loup de mer in Farmen für den Export gezüchtet.
Wolfsbarsche besitzen einen langen Körper mit gezackter und deutlich getrennter Rückenflosse. Die Haut ist mit silber-grauen Schuppen bedeckt, der Rücken meist dunkelgrau, manchmal auch grünlich oder bläulich, der Bauch etwas heller. Charakteristisch ist der dunkle Fleck auf dem Kiemendeckel. Wolfsbarsche können knapp 1 m lang werden und bringen dann rund 10 kg auf die Waage. Die meisten im Handel angebotenen Fische sind aber kleiner und wiegen nur rund 1,5 kg.
Wolfsbarsche sind meist im Ganzen, seltener als Filets im Handel und werden frisch wie tiefgekühlt das ganze Jahr angeboten. Als Seefische sind sie im Winter am schmackhaftesten. Für den Wolfsbarsch hat sich vielerorts der französische Name Loup de mer eingebürgert. Verwechseln Sie ihn nicht mit anderen Loup-Filets, die meist vom Seewolf oder Katfisch stammen und qualitativ weniger hochwertig sind. Vorsicht beim Schuppen: Vor allem die vordere Rückenflosse ist sehr spitz!
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Mit seinem festen, mageren und kleinfaserigen Fleisch gehört der Wolfsbarsch zu den besten Speisefischen überhaupt. Sein Fleisch mit wenigen Gräten besitzt ein sehr feines Aroma, daher brauchen Sie es nicht stark zu würzen. Sie können Wolfsbarsch gut düsten, braten, grillen, backen oder in der Salzkruste garen.
Wie Sie Fisch nach der 3-S-Regel vorbereiten – Säubern, Säuern, Salzen – und schonend garen, lesen Sie hier.