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Kohlrabi

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Kohlrabi

Herkunft

In Deutschland kennt ihn jeder – den Kohlrabi. Jenseits des deutschsprachigen Raums ist er dagegen nahezu unbekannt. Erstmals erwähnt wird das auch Rübkohl genannte Gemüse im 16. Jahrhundert. Die Freilandsaison beginnt alljährlich im Mai/Juni, wenn die ersten Kohlrabi frisch vom Feld in unsere Läden kommen. Importe erreichen uns aus Südeuropa, wo der Kohlrabi extra für den deutschen Handel angebaut wird.

 

Inhaltsstoffe

Der Kohlrabi liefert unter anderem Vitamin C, wertvolle Mineralstoffe, Betacarotin und sogenannte Glucosinolate (Senföl-Glycoside), die für den kohltypischen Geschmack verantwortlich sind. Besonders viele Vitamine und Mineralstoffe stecken übrigens im Grün der Pflanze.

Kohlrabisorten

Kohlrabiknollen sind plattrund geformt und können im Durchmesser bis zu 20 cm groß werden. An der Knolle sitzen langstielige Blätter. Die Sorten unterscheiden sich neben der Anbauzeit in der Knollenfarbe. Diese variiert von weißlich bis grün und rötlich bis violett – je nachdem, wie viel Anthocyan (ein Pflanzenfarbstoff) sie enthalten. Geschält sind alle Sorten weiß. Kohlrabi aus dem Treibhaus ist oft zarter und milder im Geschmack als der kräftige Freilandkohlrabi.

Einkaufstipps

Zu günstigen Preisen aus deutschem Anbau wird Kohlrabi von Juni bis September/Oktober angeboten. Bevorzugen Sie Exemplare zwischen 300 und 400 g, da die großen Kohlrabi oft innen holzig sind, und achten Sie auf frische grüne Blätter ohne welke Stellen.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Nach dem Kauf bleiben die Knollen (Blätter vorher entfernen) drei bis vier Tage im Gemüsefach des Kühlschranks frisch – in ein feuchtes Tuch eingeschlagen auch bis zu zwei Wochen.

 

Zubereitungstipps

Jung geerntete, zarte Knollen können Sie roh für Salat verwenden. Gedünstet, gekocht, überbacken oder paniert ist der Kohlrabi feine Gemüsebeilage, hat aber auch das Zeug zum Hauptdarsteller auf dem Teller. Mit seinem süßen, leicht nussartigen Geschmack harmoniert er sehr gut mit Sahnesaucen, Käse, Nüssen und Kernen.

Zur Zubereitung werden die Knollen geschält und in Scheiben oder Stifte geschnitten; am besten verwenden Sie dafür ein großes, stabiles Küchenmesser. Bei jungen Knollen können Sie die Haut vom Blattansatz ausgehend abziehen.
Tipp: Verwenden Sie auch die zarten hellgrünen Herzblätter – klein gehackt im Salat oder gedünstet.