Die Wildform der Petersilie ist im südöstlichen Mittelmeerraum beheimatet. Die Wurzelpetersilie ist eine vor allem in der europäischen Küche beliebte Varietät der Petersilie. Äußerlich ähneln die spitz zulaufenden Wurzeln den Pastinaken. Die weißen fleischigen Petersilienwurzeln werden bis zu 20 cm lang.

Wurzelpetersilie enthält Vitamin C, B-Vitamine, Provitamin A sowie ätherische Öle.
Das typische Wintergemüse wird ab September/Oktober geerntet und auf Märkten sowie in gut sortierten Supermärkten bis ins Frühjahr angeboten. Die Wurzeln sollten sich fest anfühlen und keine faulen Stellen aufweisen. Kleinere Exemplare sind oft zarter im Geschmack. Das Grün sollte, sofern vorhanden, frisch aussehen. Oft gehört auch ein Stück Petersilienwurzel zum Suppengrün im Bund. Im Gemüsefach des Kühlschranks kann das Gemüse zwei bis drei Wochen gelagert werden.
Zur Zubereitung werden die Wurzeln gewaschen, geschält und gewürfelt. Die aromatisch würzig-süßen Rüben verleihen Cremesuppen und Eintöpfen ein kräftiges Aroma, überzeugen aber auch als herzhafte Gemüsebeilage zu Fleischgerichten, z. B. zu Wild, und passen auch gut zu anderen Gemüsearten wie Möhren, Kartoffeln oder Hülsenfrüchten. Das Kraut können Sie wie Blattpetersilie fein gehackt zum Würzen verwenden.