Rote Beten (Rote Rüben) stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Aus heimischem Anbau kommen die Knollen das ganze Jahr über auf den Markt.
Ihre rote Farbe verdankt die Rote Bete dem Farbstoff Betanin, der auch als natürlicher Lebensmittelfarbstoff eingesetzt wird. Gesundheitlich punkten die roten Knollen mit wertvollen Mineralstoffen und Folsäure.
Es gibt runde oder lange, walzenförmige Sorten. Seltener im Handel sind neben den typisch roten Knollen weiße oder gelbe Sorten. Lang geformte Rote Rüben lassen sich einfacher und mit weniger Abfall in Scheiben schneiden.
Ab Mai kommen frisch geerntete kleine Bundrüben mit Blättern in den Handel, gefolgt von größeren Knollen ohne Grün, wobei die Haupterntezeit im Oktober und November liegt. Rote Rüben lassen sich gut lagern, sodass sie bis zur nächsten Ernte und somit rund ums Jahr im Angebot sind. Kaufen Sie nur unbeschädigte Knollen! Zu Hause im Gemüsefach des Kühlschranks können Sie die Rüben ein bis zwei Wochen aufbewahren. Die Blätter nur mit der Hand abdrehen, nicht abschneiden, da die Knollen sonst „ausbluten“ können, das heißt an Saft verlieren.
Einfacher in der Zubereitung als Frischware sind küchenfertig in Folie eingeschweißte Rote Beten, die bereits vorgekocht und geschält verkauft werden. Und so kennt sie jeder: in geriffelten Scheiben im Glas, fertig zum Verzehr. Besonders dekorativ: „baby beets“, Mini-Rote-Beten mit etwa 4 cm Durchmesser.
Frische Knollen mit ihrem leicht süßen, aromatisch-erdigen Geschmack gehören klassisch in Spezialitäten wie Hamburger Labskaus und Russischer Borschtsch. Sie vertragen sich gut mit Äpfeln und Zwiebeln, schmecken als Salat (auch roh), zu Kurzgebratenem und Fisch oder als Suppe.
Beachten Sie: Der betaninhaltige Saft der Roten Bete ist stark färbend! Tragen Sie zur Zubereitung am besten Handschuhe, so kann Ihnen der farbintensive Saft nichts anhaben. Werden die frischen Knollen ungeschält in kochendem Wasser gegart, lässt sich die Schale hinterher wie bei Pellkartoffeln mit einem kleinen Küchenmesser abziehen.