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Spinat

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Spinat

Herkunft und Charakteristika

Spinat gehört wie Mangold zu den Gänsefußgewächsen. Ursprünglich stammt die Pflanze wohl aus dem Orient, möglicherweise aus Persien.

Winterspinat ist gröber und hat grüne, stark gewellte Blätter, während Frühlings- und Sommerspinat zartere, glatte Blätter besitzt.

 

Inhaltsstoffe

Spinat enthält Vitamine, darunter Vitamin C, und Mineralstoffe wie Kalium, Folsäure, Eisen und Magnesium sowie Ballaststoffe.

Einkaufstipps

Spinat gibt es das ganze Jahr über tiefgekühlt im Supermarkt – meist gehackt und zum Teil gewürzt.

 

85 Prozent der Spinaternte werden zu Konserven (überwiegend tiefgekühlt) und Fertiggerichten verarbeitet.

Der zarte Frühlings- und Sommerspinat wird von März bis Mai geerntet. Er ist milder und feiner im Geschmack als der kräftigere, langstielige Herbst- und Winterspinat, der von September bis November geerntet wird. Im Handel werden der maschinengeerntete Wurzelspinat (mit Wurzel) und der teurere, handverlesene Blattspinat (nur die Blätter) angeboten. Zum Teil ist Spinat bereits vorgewaschen im Angebot.

Achten Sie beim Einkauf auf frische Blätter ohne welke Ränder oder Flecken. Auch die Stiele sollten knackig und grün sein.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Sie können Spinat blanchiert gut einige Monate einfrieren. So verliert Winterspinat auch seinen leicht bitteren Geschmack.

Verwenden Sie frischen Spinat möglichst gleich am Tag des Einkaufs. Wenn Sie ihn nicht gleich aufbrauchen möchten, können Sie ihn im Gemüsefach Ihres Kühlschranks in einer luftigen (perforierten) Plastiktüte etwa einen Tage aufbewahren, am besten in ein feuchtes Tuch gehüllt.

Zubereitungstipps

Damit Spinat schön knackig auf den Teller kommt und die Vitamine erhalten bleiben, sollten Sie ihn vor dem Zerkleinern waschen. An den Schnittstellen treten sonst wertvolle Inhaltsstoffe aus.

Waschen Sie frischen Spinat, wenn er nicht vorgewaschen ist, vor der Weiterverarbeitung gründlich und befreien Sie ihn von den Stielen. Für die Zubereitung ist es am einfachsten, wenn Sie das Blattgemüse noch nass in einen Topf geben und ohne Flüssigkeitszugabe unter gelegentlichem Rühren garen, bis es zusammenfällt. Die Garzeit beträgt fünf bis zehn Minuten.

Knackige Nüsse, Sonnenblumen- und Kürbiskerne oder Brotcroûtons bilden einen interessanten Kontrast zu Suppe wie Salat.

Salate
Blattsalat mit Thunfisch und Kerbel-Senf-Dressing
Bunter Gemüsesalat
Spinatsalat mit Feigen und Ziegenfrischkäse