Die Laibe des französischen Kuhmilch-Weichkäses besitzen die Form einer flachen Torte. Ursprungsgeschützt und mit dem AOC-Siegel (steht für „Geschützte Ursprungsbezeichnung“ und zertifiziert die Herkunft) ausgezeichnet sind der große „Brie de Meaux“ mit etwa 35 cm Durchmesser und der etwas kleinere „Brie de Melun“, die aus Rohmilch gekäst und vor allem in der Region Ile-de-France hergestellt werden. Beide reifen mindestens vier Wochen. Dabei wird der weiße Schimmelbelag stellenweise von rötlicher Flora überwachsen, die für den kräftigen Geschmack des reifen Käses sorgt. Brie-Käse (45–60 % Fett i. Tr.) besitzen einen cremig-geschmeidigen, weißgelben Teig.
Brie-Käse finden Sie in fast jedem Supermarkt-Kühlregal und jeder Käsetheke. Dort werden die Käse meist in Folie gewickelt als „Tortenstücke“, sogenannte Brie-Spitzen, oder seltener in der Holzschachtel angeboten. Käsefachgeschäfte haben auch französische Spitzenkäse wie den „Brie de Meaux AOC“ in ihrem Sortiment.
Bewahren Sie den Käse in der wiederverschließbaren Originalverpackung im obersten Kühlschrankfach auf, wo es nicht zu kalt ist. Je nach Reife ist ein Brie-Käse acht bis zehn Tage haltbar. Nehmen Sie den Käse ca. 30 Minuten vor Verzehr aus dem Kühlschrank, damit sich das Aroma besser entfaltet.
Brie-Käse schmecken aromatisch-nussig mit einer leicht fruchtigen Note und entwickeln mit zunehmender Reife ein kräftigeres Aroma. Genießen Sie den Brie mit knusprigem Weißbrot und einem fruchtigen Rotwein. Gut verträgt sich sein nussiges Aroma auch mit Birnen und süßen Trauben. Ohne Rinde können Sie ihn dank seiner guten Schmelzeigenschaften zum Verfeinern von Soßen verwenden.