Die Süßkartoffel wird auch Weiße Kartoffel oder Batate genannt. Mit der Kartoffel ist sie nur entfernt verwandt. Süßkartoffeln sind die Wurzelnknolle einer Windenart, deren Fruchtfleisch weißlich-gelb bis violett ist. Allerdings stammt die Süßkartoffel, wie die Kartoffel auch, aus Amerika, genauer aus Mittelamerika, wo sie von den lateinamerikanischen Hochkulturen schon vor Jahrtausenden angebaut wurde.
Heute hat sich die Süßkartoffel über die ganze Welt verbreitet und wird in beinahe allen Ländern der (Sub-)Tropen und gemäßigten Breiten angebaut, unter anderem in Spanien und Portugal. Die bei uns erhältlichen Süßkartoffeln werden zumeist aus Israel und Brasilien importiert. In Asien und Südamerika zählt die Süßkartoffel zu den Grundnahrungsmitteln.
Süßkartoffeln gibt es je nach Sorte in unterschiedlichen Farben und Formen, von braun über rot bis violett, von spindelförmig bis lang und schlank. Auch das Fruchtfleisch ist sortenspezifisch in Farbe und Geschmack verschieden – rotfleischige Sorten gelten als besonders fein.
Süßkartoffeln wie Kartoffeln am besten kühl, trocken und lichtgeschützt lagern, aber nicht im Kühlschrank. Batate sind nicht so lange lagerfähig wie normale Kartoffeln – verarbeiten Sie sie am besten innerhalb von ein bis zwei Wochen. Werden Süßkartoffeln bei hohen Temperaturen gelagert, beginnen sie zu gären.
Die Süßkartoffel enthält besonders viel Stärke. Der süßliche Geschmack beruht auf ihrem hohen Zuckergehalt. Sie kann, wie die Kartoffel auch, gebraten, gekocht, gebacken oder frittiert werden. Die meisten Nährstoffe werden bewahrt, wenn man sie mit Schale kocht. Bataten können zudem roh gegessen werden.