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Blumenkohl

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Blumenkohl

Herkunft

Von Frühsommer bis Herbst hat Blumenkohl aus heimischem Anbau Hochsaison. Importiert wird der schmackhafte Kohl aus Frankreich, Italien und Spanien, wo er auch im Winter geerntet wird. Wildformen der artenreichen Gemüsekohlfamilie waren ursprünglich an den Mittelmeer- und Westküsten Europas beheimatet. Heute wird der Blumenkohl wie viele seiner Verwandten weltweit kultiviert.

Inhaltsstoffe

Blumenkohl ist kalorienarm und enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe, darunter wichtige Mineralstoffe, B-Vitamine, Vitamin C und wie andere Kohlarten auch sogenannte Glucosinolate (Senföl-Glycoside), die unter anderem für den kohltypischen Geschmack verantwortlich sind. Blumenkohl ist leicht verdaulich und wird gerne in der Diät-, Schon- und Säuglingsernährung eingesetzt. Besonders nährstoffreich: Romanesco und andere grüne Sorten.

Blumenkohlsorten

Je nach Saat, Pflanzung und Erntezeit wird Sommer-, Herbst- und Winterblumenkohl unterschieden.

Der Blumenkohl trägt viele Namen: Karfiol, Käsekohl, Traubenkohl, Kauli. Sein weißer Kopf mit zahllosen kleinen Röschen wird Blume genannt, genauer gesagt, handelt es sich dabei um den noch nicht voll entwickelten Blütenstand der Pflanze. Weiß ist der Blumenkohl, weil sich unter den großen grünen Hüllblättern (selbstdeckende Sorten) aufgrund des Lichtmangels kein Chlorophyll bilden kann. Neben dem bei uns so beliebten weißen Blumenkohl gibt es farbige Sorten, die sortentypisch und unter Lichteinwirkung grüne, gelbe oder violette Blumen bilden – so zum Beispiel der elegante gelbgrüne Romanesco, der wegen seiner zu Spitzkegeln geformten Röschen auch Minarettkohl heißt.

Einkaufstipps

Blumenkohl ist ganzjährig im Handel. Gute Qualitäten erkennen Sie an festen Köpfen mit geschlossener Struktur und weißen Röschen ohne gelbe Flecken oder Knospen. Die großen Hüllblätter werden vor dem Verkauf gestutzt. Selten im Handel und vergleichsweise teuer sind dekorative Mini-Blumenkohlköpfe. Praktisch für den Vorrat: TK-Blumenkohl.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Länger als ein paar Tage sollten Sie Blumenkohl nicht lagern. Dann am besten an einem kühlen Ort oder im Gemüsefach des Kühlschranks. Romanesco und andere farbige Sorten sind etwas länger haltbar. Blumenkohl zählt zu den ethylenempfindlichen Gemüsesorten, sollte also nicht in der Nähe von Tomaten oder Äpfeln lagern, die dieses Reifegas produzieren.

Zubereitungstipps

Blumenkohl lässt sich im ganzen Kopf oder zerteilt in Röschen verarbeiten. Bei einem Sommer-Blumenkohl, der im Ganzen zubereitet werden soll, empfiehlt es sich, den Kohl 10 Minuten mit dem Kopf nach unten in kaltes Salzwasser einzulegen, um ihn so von eventuell versteckten Schädlingen zu befreien.

Blumenkohl vorbereiten: Schneiden Sie das untere Ende des Kohlkopfes mit einem großen, scharfen Messer ab. Dann lösen Sie die grünen Hüllblätter ab. Möchten Sie den Kopf im Ganzen garen, schneiden Sie den Strunk kreuzförmig ein, so gart er schneller. Um die Röschen zu lösen, wird der Strunk am Ansatz entfernt. Nun können Sie die Röschen herausbrechen, waschen und nach Belieben weiterverarbeiten.

Eine Prise Zucker im Kochwasser verleiht dem Blumenkohl übrigens einen angenehm runden, harmonischen Geschmack. Schön mild und weiß wird der Kohl, wenn Sie dem Kochwasser einen Schuss Milch zugeben.

Rezeptideen aus dem MAGGI KOCHSTUDIO

Ob bissfest im Salat oder gekocht, gedünstet und überbacken – der mild-aromatische Blumenkohl zeigt sich in der Küche äußerst vielseitig, sowohl als feine Gemüsebeilage als auch als attraktiver Hauptdarsteller in Aufläufen, Suppen und Eintopfgerichten.

Vorspeisen & Beilagen
Blumenkohl im Nussmantel
Blumenkohlsuppe mit Croutons
Blumenkohlsalat mit Curry-Joghurt-Dressing
Holländischer Blumenkohlsalat