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Rosenkohl

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Rosenkohl

Herkunft

Als schmackhaftes Wintergemüse wird der Rosenkohl erst seit dem 19. Jahrhundert angebaut und zählt somit zu den jüngsten Kohlarten. Aus Belgien stammend trägt er den Beinamen Brüsseler Kohl. Importiert werden die kleinen Röschen in großen Mengen aus den Niederlanden.

Inhaltsstoffe

Rosenkohl versorgt uns im Winter mit Vitamin C und Ballaststoffen. Er enthält Glucosinolate (Senföl-Glycoside), die auch für sein würzig-bitteres Aroma verantwortlich sind. Dazu liefert er wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Eisen sowie Folsäure und Betacarotin.

Rosenkohlsorten

Die grün-weißen Kohlköpfchen wachsen dicht an dicht entlang des beblätterten Pflanzenstammes. Sie werden im Durchmesser bis zu 4 cm groß. Neben den bekannten grünen Sorten gibt es auch rot-violetten Rosenkohl, der jedoch selten auf den Markt kommt und nicht so ertragreich ist wie der grüne. Wie der Grünkohl entwickelt der Rosenkohl bei niedrigen Temperaturen auf dem Feld mehr Aroma und Süße. Moderne Sorten werden bereits vor dem Winter mit Kälte und Frost geerntet.

Einkaufstipps

Rosenkohl wird ab September und bei günstigem Witterungsverlauf bis in den März hinein geerntet, Hauptsaison sind die Monate November und Dezember.

Achten Sie beim Einkauf auf glatte, unversehrte und fest geschlossene Köpfchen. Welke Stellen und Flecken können Zeichen zu langer oder falscher Lagerung sein. Außerhalb der Saison und, wenn es schnell gehen soll: TK-Rosenkohl gibt es rund ums Jahr.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Im Gemüsefach des Kühlschranks können Sie Rosenkohl drei, vier Tage aufbewahren, jedoch am besten nicht in der Nähe von Ethylen produzierendem Obst (z. B. Äpfel) oder Gemüse.

Zubereitungstipps

Zur Zubereitung schneidet man die Schnittstellen der Röschen nach und entfernt die äußeren welken Hüllblätter. Möchten Sie die Röschen im Ganzen zubereiten, schneiden Sie den harten Strunk mit einem scharfen Messer kreuzweise ein, damit sie gleichmäßig garen. Wichtig: Unterschiedlich große Röschen auf gleiches Format bringen, also halbieren oder vierteln, damit alle Stücke gleichzeitig servierfertig sind.

Rosenkohl in nur wenig Salzwasser kurz und ohne Deckel kochen – so bleibt das grüne Gemüse appetitlich grün. Gedünstet werden seine wertvollen Inhaltsstoffe am besten geschont.

Rezeptideen aus dem MAGGI KOCHSTUDIO

Ob überbacken, gedünstet oder gekocht – Rosenkohl schmeckt als Beilage und Hauptspeise gleichermaßen. Kombiniert wird er gerne mit Speck, Zwiebeln und Nüssen. Mit Sahnigem und Fruchtigem wie Äpfeln oder Rosinen verfeinert schmeckt Rosenkohl milder und überzeugt auch diejenigen, die seinen herben Geschmack sonst eher meiden.

Probieren Sie unsere Ideen aus dem MAGGI KOCHSTUDIO:

Beilagen & Vorspeisen
Glasierter Rosenkohl
Rosenkohl-Apfel-Gemüse
Rosenkohltorte
Rosenkohlcremesuppe

Hauptgerichte
Fruchtiger Rosenkohl-Topf
Rosenkohl-Mozzarella-Gratin
Bauerntopf mit Kartoffeln und Rosenkohl
Lasagne mit Rosenkohl
Orientalisches Rosenkohl-Gemüse
Rosenkohlfrikadellen

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