Kirschen gehören zum Steinobst und werden in Süß- und Sauer-kirschen unterschieden, die einer jeweils anderen Art angehören, aber beide zu den Rosengewächsen zählen.
Die kultivierte Form der Süßkirsche stammt ursprünglich aus Kleinasien, von wo sie die Römer nach Europa brachten. Heute werden Süßkirschen weltweit in gemäßigten Breiten angebaut, wobei der Großteil der Produktion aus Europa stammt, vor allem aus Frankreich, Italien und Deutschland.
Sauerkirschen kommen aus Südosteuropa und Westasien. Kreuzun-gen zwischen Süß- und Sauerkirschen werden zu den Sauerkirschen gezählt.
Bei Süßkirschen werden zwei Sorten unterschieden: die weich-fleischigen Herzkirschen und die festfleischigen Knorpelkirschen. Süßkirschen werden in großer Sortenvielfalt angebaut, wobei sie sich Größe und auch Farbe (von hellem bis sehr dunklem Rot) unterscheiden.
Neben den Echten Sauerkirschen – Weichseln mit färbendem Saft oder Amarellen mit farblosem Saft – gibt es Bastardkirschen wie die Süßweichseln mit dunklem Saft oder Glaskirschen mit nicht färbendem Saft. Die bekannten Schattenmorellen gehören ebenfalls zu den Sauerkirschen.
Kirschen liefern unter anderem Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium, sowie das Spurenelement Zink.
Kirschen von guter Qualität werden mit Stiel geerntet, damit sie nicht ausbluten.
Kirschen aus Deutschland finden Sie von Mitte Juni bis August im Handel, die süßesten Früchte gibt es im Juli und August. Importierte Kirschen gibt es rund ums Jahr im Handel – Qualität hat hier ihren Preis, da gute Ware mit Stil per Hand gepflückt wird.
Kirschen nach Möglichkeit sofort verbrauchen oder ein bis zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Eingefroren können sie – noch gefroren – weiterverarbeitet werden, zum Beispiel als Kuchen-belag.