Mirabellen werden als Unterart zu den Pflaumen gerechnet. Pflaumen gehören zur Familie der Rosengewächse und zählen wie Kirschen, Aprikosen und Pfirsiche zum Steinobst. Über 2.000 Pflaumensorten gibt es weltweit.
Mirabellen stammen ursprünglich aus Westasien und sind mit 2 bis 3 cm Durchmesser deutlich kleiner als Zwetschgen und Pflaumen. An der Sonnenseite ist die gelbe Haut reifer Früchte mit kleinen roten Pünktchen übersät. Das Fruchtfleisch ist einfach vom Stein zu lösen.
Mirabellen enthalten viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wie Zink, Eisen, Kalium sowie Vitamine der Gruppe B, Vitamin C und E.
Frische Mirabellen haben von Juli bis September Saison. Sie kommen bei uns sehr selten in den Handel – wenn, dann sind sie auf Wochenmärkten oder bei Direktvermarktern zu haben.
Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Früchte eine pralle Haut haben und fest sind, aber nicht zu hart. Direkt vom Baum sind Mirabellen von einem weißlichen Film überzogen, der sie vor dem raschen Austrocknen schützt. Ist der reifartige Überzug noch vorhanden, wurden die Früchte schonend behandelt.
Mirabellen lassen sich im Kühlschrank, eingepackt in einen Folienbeutel, zwei bis drei Tage lagern. Sie können auch prima eingefroren werden. Dafür werden die Früchte aufgeschnitten und entsteint. Im Gefrierbeutel im Tiefkühlfach halten sie sich etwa zwölf Monate.
Wie ihre Verwandten lassen sich die süßen Mirabellen hervorragend zu Konfitüre oder Marmelade verarbeiten und schmecken köstlich als Frischobst oder Kuchenbelag.
Um die Schutzschicht, den weißlichen Film auf der Außenhaut, zu erhalten, waschen Sie das Obst besser erst kurz vor dem Verzehr oder der Weiterverarbeitung.