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Allgemeines zu Obst

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Obst

Obstsorten

Obst bezeichnet die zumeist roh genießbaren Früchte oder Samen mehrjähriger Bäume und Sträucher. Im Unterschied zu Gemüse – oft Wurzel, Knolle oder Blatt –, reift Obst aus der befruchteten Blüte. Anders als Aubergine, Gurke, Paprika, Zucchini, Kürbis und Tomate, die botanisch ebenfalls Früchte sind und als Fruchtgemüse bezeichnet werden, stammt Obst nicht von einjährigen Pflanzen und/oder besitzt mehr Süße bzw. einen höheren Zuckergehalt.

 

Rhabarberstangen sind keine Früchte, sondern Stängel, und zählen damit botanisch zum Gemüse.

Obst lässt sich in Kernobst, Beerenobst, Schalenobst, Steinobst und exotische Südfrüchte (incl. Zitrusfrüchte) unterteilen.

Kernobst: Hierzu gehören die Früchte, die ein Kerngehäuse besitzen, wie Apfel, Birne oder Quitte. Kernobst kann aufgrund seiner festen Konsistenz länger gelagert werden.

Beerenobst: Dazu zählen unter anderem Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Preiselbeeren und Cranberrys. Beeren sind sehr wasserreich und daher nur kurz haltbar.

Schalenobst: Auch Nüsse und Kerne gehören zum Obst, beispielsweise Cashewkerne, Mandeln, Walnüsse, Hasel- und Erdnüsse, Macadamia- und Paranüsse, Pekannüsse, Pinienkerne, Pistazien, Esskastanien und Kokosnüsse.

Steinobst: Diese Obstsorten besitzen im Innern einen harten Kern. Zwetschge, Pflaume, Kirsche, Aprikose, Pfirsich, Nektarine oder Mirabelle gehören dazu. Steinobst lässt sich meist einige Tage lagern und auch gut Einmachen bzw. für Kuchen und Desserts verarbeiten.

Bringen Sie Farbe auf den Teller! Ob gelb, orange, rot, grün, blau oder violett – je bunter die Mischung, desto größer ist das Spektrum an natürlichen Nährstoffen.

Exotische Südfrüchte: Dieses Obst wächst nicht in unseren Breitengraden, sondern wird aus tropischen und subtropischen Gebieten eingeführt. Ananas, Avocado, Banane, Dattel, Durian, Feige, Granatapfel, Guave, Jackfrucht, Kaki, Kaktusfeige, Karambole bzw. Sternfrucht, Litschi, Mango, Papaya, Passionfrucht, Physalis, Rambutan, Tamarillo und die Zitrusfrüchte gehören dazu. In unserem Lexikon der exotischen Südfrüchte finden Sie Tipps zu Lagerung und Verwendung der Exoten.

Inhaltsstoffe

Obst enthält reichlich Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe, Fruchtsäuren sowie Fruchtzucker und – mit Ausnahme von Avocados – sehr wenig Fett, dafür im Schnitt rund 80 % Wasser. Der Vitamin- und Nährstoffgehalt schwankt allerdings je nach Obstsorte, Anbaugebiet bzw. Umweltbedingungen, Erntezeitpunkt und Lagerung.

Einkauf

Kaufen Sie Obst lieber öfter und dafür jeweils weniger ein, denn Beerenobst beispielsweise verdirbt schnell, und alle Obstsorten verlieren nach einigen Tagen der Lagerung Vitamine. Frieren Sie Obst, das Sie nicht sofort verbrauchen können, am besten ein.

Obst reift besonders rasch neben Früchten nach, die das Reifegas Ethylen ausscheiden, wie Äpfel, Birnen, Aprikosen oder Avocados.

Achten Sie beim Einkauf auf eine unversehrte Schale ohne faule Stellen, die bei reifem Obst auf Druck leicht nachgibt (Ausnahme: Beeren- und Schalenobst), sowie auf sortentypischen Geruch, vor allem bei Früchten, die nicht nachreifen. Bevorzugen Sie Obst der Saison.

Diese Früchte und Fruchtgemüse reifen nach Diese Früchte und Fruchtgemüse reifen nicht nach
Äpfel, Aprikosen, Avocados, Bananen, Birnen, Feigen, Guaven, Heidelbeeren, Kakis, Kiwis, Mangos, Nektarinen, Pfirsiche, Papayas, Passionsfrüchte, Pflaumen, Tomaten, Melonen. Ananas, Auberginen, Brombeeren, Clementinen, Erdbeeren, Gemüsepaprika, Granatäpfel, Grapefruits, Gurken, Himbeeren, Kirschen, Limetten, Litschis, Mandarinen, Orangen, Trauben, Zitronen.

Obst nach Saison

Durch Ernte unreifer Früchte, durch weiten Transport oder lange bzw. falsche Lagerung kann Obst Vitamine und Aroma einbüßen. Produkte, die gerade Saison haben und aus der Region stammen, haben meist kurze Wege und Lagerzeiten hinter sich, sind voll ausgereift und liefern damit ein Maximum an gesunden Inhaltsstoffen. Kurze Transportwege garantieren zudem eine geringe Umweltbelastung durch Verkehrsmittel. Und: Saisonobst stammt meist aus Freilandanbau – ein plus für Energieverbrauch und Geschmack! Unser Saisonkalender gibt Ihnen einen Überblick, wann welches Obst frisch vom Baum oder Strauch kommt.

Aufbewahrung

Früchte mit angeschimmelten oder eingedrückten Stellen nach dem Einkauf sofort aussortieren, sonst fault auch das übrige Obst schneller. Danach können Sie die meisten Obstsroten im Gemüsefach des Kühlschranks oder in einem Plastikbeutel mit Löchern im Kühlschrank aufbewahren – so wird auch der Prozess des Nachreifens verlangsamt. Da Obst bei Zimmertemperatur am besten schmeckt, nehmen Sie es eine halbe Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank. Dann kann es sein volles Aroma entfalten!

Allerdings gibt es Obstsorten, die im Kühlschrank an Geschmack verlieren: Ananas, Bananen, Grapefruits, Mangos, Papayas, Zitrusfrüchte und alle Früchte, die noch nachreifen sollen, lagern Sie am besten bei Zimmertemperatur, dabei dunkel – Licht ist ein Vitaminräuber.

Rezeptideen aus dem MAGGI KOCHSTUDIO

Für vollreifes Obst, das Sie rasch verbrauchen wollen, ist ein Smoothie oder Drink ideal. Probieren Sie unsere Saft-Ideen, z. B. den Tropical Smoothie mit Mango, Papaya, Banane und Limette, den Orangen-Karotten-Smoothie, unseren Kiwi-Gurken-Drink oder den Orangen-Papaya-Lassi.

Weitere Rezeptideen von Saft über Kuchen, Torten und Cremes bis zu exotischen und regionalen Vorspeisen und Hauptgerichten finden Sie hier:

Rezeptideen mit Pflaumen
Rezeptideen mit Zwetschgen
Rezeptideen mit Beeren
Rezeptideen mit exotischen Südfrüchten