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Pflaume

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Pflaume

Herkunft und Sorten

Pflaumen, die ursprünglich aus Asien stammen, gehören zur Familie der Rosengewächse und zählen wie Kirschen, Aprikosen und Pfirsiche zum Steinobst. Über 2.000 Pflaumensorten gibt es weltweit. Zwetschgen und Mirabellen werden als Unterarten ebenfalls zu den Pflaumen gerechnet.

 

Sie erkennen echte Pflaumen an ihrer rundlichen Form und der meist ausgeprägten Längsnaht. Die Farbe variiert von grünlich-gelb bis blau-violett. Anders als Zwetschgen lassen sich Pflaumen nicht so einfach entsteinen und sind sehr saftig, sodass Kuchenteig leicht durchweicht.

Die Renekloden (Ringlotten, Reineclaude) sind eine Unterart der Pflaume. Ihr Name geht auf die französische Königin Claudia (frz. Reine Claude) zurück. Die edlen Renekloden zeichnen sich durch ein saftig-süßes Aroma mit herb-würziger Note aus. Beim Reifen der Frucht verfärbt sich die Haut grün-gelb bis rot-violett und golden. Ihr Fruchtfleisch ist hellgelb bis hellgrün.

Inhaltsstoffe

Pflaumen sind nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern enthalten viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wie Zink, Eisen, Kalium sowie Vitamine der Gruppe B, Vitamin C und E.

Einkaufstipps und Lagerung

Trockenpflaumen (auch Dörr- oder Backpflaumen) sind das ganze Jahr über im Handel erhältlich. Sie sollten dunkel, trocken und kühl aufbewahrt werden. Frische Pflaumen haben im Spätsommer und Herbst Saison und können von Ende Juli/Anfang August bis in den Oktober hinein auf Wochenmärkten und im Supermarkt gekauft werden.

Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Früchte eine pralle Haut haben und fest sind, aber nicht zu hart. Reife Pflaumen duften angenehm süßlich. Direkt vom Baum sind sie von einem weißlichen Film überzogen, der sie vor dem raschen Austrocknen schützt. Ist der reifartige Überzug noch vorhanden, wurden die Früchte schonend behandelt. Um die Schutzschicht zu erhalten, waschen Sie das Obst am besten erst kurz vor dem Verzehr oder der Weiterverarbeitung.

Pflaumen lassen sich im Kühlschrank, eingepackt in einen Folienbeutel, zwei bis drei Tage lagern. Sie können auch prima eingefroren werden. Dafür werden die Früchte aufgeschnitten und entsteint. Im Gefrierbeutel im Tiefkühlfach halten sie sich etwa zwölf Monate.

Rezeptiden aus dem MAGGI KOCHSTUDIO

Am besten schmecken Pflaumen frisch auf die Hand, als Kompott oder Pflaumenmus sowie in herzhaften Speisen mit Fleisch oder Geflügel, zum Beispiel als Füllung. Auch Saucen verliehen sie einen fruchtigen Geschmack. Als Backpflaumen geben sie der Herbst- und Winterküche einen besonderen Pfiff. Probieren Sie unsere Rezeptideen aus dem MAGGI KOCHSTUDIO:

Vorspeisen und Suppen
Broccoli-Suppe mit Backpflaumen
Winterlicher Gemüse-Eintopf
Scharf-süße Pflaumen

Hauptgerichte
Entenbrustfilets mit Sherry-Pflaumen in Pfeffer-Rahmsauce
Schweinefilet mit Pflaumensauce
Schweinesteaks mit Pflaumenfüllung
Frischlingsbraten mit Backobstfüllung
Rouladen mit Pflaumen-Nuss-Füllung
Gefüllter Puten-Pflaumenbraten
Hasenrücken mit Speckpflaumen
Gans Mecklenburger Art
Gefüllte Rotkohlschnitzel
Rindfleisch-Schmortopf mit Mandeln und Backpflaumen

Desserts
Gefüllte Datteln und Pflaumen auf Granatapfelsahne
Gefüllte Pflaumen
Pflaumen-Marzipan-Teilchen

Wissenswertes

Pflaume gleich Zwetschge? In Teilen Süddeutschlands und der Schweiz sowie in Österreich werden auch Pflaumen als Zwetschgen bzw. Zwetschken bezeichnet.

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