Mangold
Mangold gehört wie Spinat zu den Gänsefußgewächsen. Ursprünglich stammt die Pflanze wohl aus dem Mittelmeerraum und Vorderasien. Zum Teil wird Mangold auch in Deutschland angebaut, schwerpunktmäßig allerdings in Südeuropa.
Unterschieden werden Schnitt- bzw. Blattmangold, der zarte, grüne Blätter besitzt, und Stiel- oder Rippenmangold, der dicke, breite Blattstiele ausbildet sowie dunkelgrüne Blätter. Es gibt auch Sorten mit roten Stielen.
Mangold enthält Vitamine, darunter Vitamin C, und Mineralstoffe wie Kalium, Folsäure und Magnesium sowie Ballaststoffe.
Mangold finden Sie vom Frühjahr bis in den späten Herbst in gut sortierten Supermärkten oder auf Wochenmärkten. Aus dem Freiland wird Mangold von Juni bis September/Oktober angeboten.
Meist finden Sie Rippenmangold im Handel, mit fleischigen Stielen. Achten Sie darauf, dass die Stiele schön weiß und fleckenfrei, die Blätter grün und fest sind.
Sie können Mangold blanchiert gut einige Monate einfrieren.
Verwenden Sie Mangold möglichst gleich am Tag des Einkaufs. Wenn Sie ihn nicht gleich aufbrauchen möchten, können Sie ihn im Gemüsefach Ihres Kühlschranks in einer luftigen (perforierten) Plastiktüte etwa einen Tag aufbewahren, am besten in ein feuchtes Tuch gehüllt.
Damit Mangold schön knackig auf den Teller kommt und die Vitamine erhalten bleiben, sollten Sie ihn vor dem Zerkleinern waschen. An den Schnittstellen treten sonst wertvolle Inhaltsstoffe aus.
Bei Rippenmangold trennen Sie die Stiele von den Blättern. Verwenden Sie nur die jungen Blätter, von denen Sie zusätzlich die Haut abziehen können. Die Stiele garen rund acht Minuten, die Blätter etwa fünf Minuten – also am besten getrennt kochen. Blanchieren Sie beides vor der Weiterverarbeitung, so schmeckt der Mangold zarter.
Bei Blattmangold waschen Sie die Blätter und trocknen Sie vor der Weiterverarbeitung – in einer Salatschleuder oder einem Küchentuch.