Radicchio
Radicchio ist ein Zichoriengewächs, das sich durch seine herbe, bittere Note auszeichnet, und mit Chicorée und Endivie verwandt. Die Stammpflanze ist die Wilde Wegwarte, die in Europa, Nordafrika und Asien verbreitet ist.
Hauptanbaugebiet des Radicchios ist Italien. Neben den roten Sorten werden auch gelb-grüne angeboten. Bei uns sind hauptsächlich die kleinen runden Köpfe erhältlich, der rot-weiße Radicchio di Verona. Daneben wird Radicchio mit langen schmalen Blättern, die rosettenförmig angeordnet sind, angebaut, wie der Radicchio di Treviso.
Hauptbestandteil von Salat ist Wasser. Daneben enthält Radicchio wie alle Salatsorten Vitamine, darunter Vitamin C, Mineralstoffe wie Kalium, Folsäure und Magnesium sowie Ballaststoffe.
Radicchio wird das ganze Jahr über angeboten. Im Handel finden Sie Sommer- und Winterradicchio, je nach Erntezeit, wobei Winterradicchio meist etwas milder im Geschmack ist.
Achten Sie beim Einkauf auf knackig-frische Außenblätter ohne welke Ränder oder braune Stellen. Verwechseln Sie roten Radicchio mit länglichen Blättern nicht mit roten Endiviensorten!
Verwenden Sie Radicchio möglichst gleich am Tag des Einkaufs. Wenn Sie ihn nicht sofort aufbrauchen möchten, können Sie ihn im Gemüsefach Ihres Kühlschranks in einer luftigen (perforierten) Plastiktüte etwa eine Woche aufbewahren, am besten in ein feuchtes Tuch gehüllt.
Radicchio putzen und waschen
Kompakte Salate wie Radicchio werden zunächst von den Außenblättern befreit, die sehr bitter sein können. Sie können den Kopf dann je nach Größe teilen und, nach Belieben, unter fließend kaltem Wasser waschen, was aber nicht unbedingt notwendig ist, da in den fest geschlossenen Kopf nur selten Schmutz oder Ungeziefer eindringen. Schneiden Sie dann den Strunk kegelförmig heraus.
Bei Radicchio, der lockere Rosetten bildet, entfernen Sie zunächst den Strunk und die äußeren welken oder verschmutzen Blätter. Dann schneiden Sie mit einem kleinen Messer den Stielansatz heraus. Anschließend lösen Sie die einzelnen Blätter und schwenken sie kurz in einer Schüssel mit kaltem Wasser.
Radicchio trocknen
Damit Blattsalat schön knackig auf den Teller kommt und die Vitamine erhalten bleiben, sollten Sie ihn vor dem Zerkleinern waschen. An den Schnittstellen treten sonst wertvolle Inhaltsstoffe aus.
Die Voraussetzung für einen perfekten Blattsalat ist das sorgfältige Trocknen der Blätter: Trockene Blätter können die Salatsauce optimal aufnehmen, ohne das Dressing zu verwässern. Am schnellsten und einfachsten funktioniert das Trocknen mithilfe einer geschlossenen Salatschleuder, die es in Plastik- oder Edelstahlausführung in jedem Haushaltswarengeschäft gibt. Mehr dazu lesen Sie hier.
Wenn Sie keine Salatschleuder besitzen, können Sie die Salatblätter auch in ein sauberes Küchentuch legen, dieses gut zudrehen und die Blätter darin trocknen. Das Trockenschwenken im herkömmlichen Sieb geht natürlich auch, dauert aber etwas länger.