Romana
Romana, auch Römischer Salat oder Sommerendivie genannt, ist mit dem Kopfsalat verwandt. Die Stammpflanze des Kopf- wie des Romanasalates ist vermutlich der wilde Lattich, der in Südeuropa beheimatet ist. Romana wird vor allem in Italien, Spanien, Frankreich und den Niederlanden kultiviert, zum Teil auch in Deutschland.
Sie erkennen Romana an den grünen Außenblättern und dem gelben Herz. Runde Sorten werden bis zu 35 cm hoch, ovale Sorten bis 40 cm. Die Blätter sind knackig, robust und stark gerippt und kräftiger als beim Kopfsalat.
Hauptbestandteil von Salat ist Wasser. Daneben enthält Romana wie alle Salatsorten Vitamine, darunter Vitamin C, Mineralstoffe wie Kalium, Folsäure und Magnesium sowie Ballaststoffe.
Romana aus heimischem Freilandanbau kommt bei uns von Ende August bis Oktober in den Handel. Sie finden ihn im Supermarkt oder auf Wochenmärkten. Importe decken von November bis Mai den Bedarf.
Bevorzugen Sie Exemplare, die knackig und frisch aussehen und sich fest anfühlen. Die Schnittstelle sollte nicht braun sein.
Verwenden Sie frischen Salat möglichst gleich am Tag des Einkaufs. Wenn Sie Romana nicht gleich aufbrauchen möchten, können Sie ihn im Gemüsefach Ihres Kühlschranks in einer luftigen (perforierten) Plastiktüte vier bis fünf Tage aufbewahren, am besten in ein feuchtes Tuch gehüllt.
Romana putzen und waschen
Bei Romana, der eine lockere Struktur hat, entfernen Sie zunächst den Strunk und die äußeren welken oder verschmutzen Blätter. Dann schneiden Sie mit einem kleinen Messer den Stielansatz heraus. Anschließend lösen Sie die einzelnen Blätter und schwenken sie kurz in einer Schüssel mit kaltem Wasser.
Romana trocknen
Damit Blattsalat schön knackig auf den Teller kommt und die Vitamine erhalten bleiben, sollten Sie ihn vor dem Zerkleinern waschen. An den Schnittstellen treten sonst wertvolle Inhaltsstoffe aus.
Die Voraussetzung für einen perfekten Blattsalat ist das sorgfältige Trocknen der Blätter: Trockene Blätter können die Salatsauce optimal aufnehmen, ohne das Dressing zu verwässern. Am schnellsten und einfachsten funktioniert das Trocknen mithilfe einer geschlossenen Salatschleuder, die es in Plastik- oder Edelstahlausführung in jedem Haushaltswarengeschäft gibt. Mehr dazu lesen Sie hier.
Wenn Sie keine Salatschleuder besitzen, können Sie die Salatblätter auch in ein sauberes Küchentuch legen, dieses gut zudrehen und die Blätter darin trocknen. Das Trockenschwenken im herkömmlichen Sieb geht natürlich auch, dauert aber etwas länger.
Romana lässt sich gut mit Zutaten wie Käse, Gemüse, Fleisch oder Fisch kombinieren, zum Beispiel in Sandwiches und Wraps. Er kann auch gedünstet werden. Klassischerweise verwendet man ihn für den beliebten Caesar Salad. Lassen Sie sich von unseren Rezeptideen aus dem MAGGI KOCHSTUDIO inspirieren:
Hauptgerichte
Chicken-Wraps mit Avocado
Grüner Spargel-Curry-Wrap
Lachs-Avocado-Wraps
Puten-Wraps mit Ananas
Sandwiches mit gebratener Putenbrust und Salat
Gefüllte Zwiebeln