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Allgemeines zu Salat

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Blattsalate

Blattsalate haben nicht nur im Sommer Saison. Das MAGGI KOCHSTUDIO verrät Ihnen alles Wichtige zu den einzelnen Sorten, der richtigen Aufbewahrung und Zubereitung und stellt Ihnen jede Menge feiner Rezeptideen rund um Salat vor.

Salatsorten

Von zart grün bis kräftig rot, von glatt bis gekraust – das Angebot an Salaten ist bunt und vielfältig. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Salatsorten und ihre Eigenschaften vor:

Batavia
... können Sie gut an seinen gekrausten Blatträndern erkennen. Die Blattfarbe variiert in Nuancen von grün bis rot. Je röter der Salat, desto kräftiger ist er im Geschmack. Sein herzhaftes Aroma passt besonders gut zu Salatkreationen mit Fleisch, Schinken, Äpfeln und Nüssen. Mehr dazu finden Sie hier.

Chicorée
… bzw. Schikoree fällt durch sein herb-würziges Aroma auf. Gegessen werden die weißen Knospenblätter mit grünen Spitzen, die frisch und hell aussehen sollten. Hierzulande wird Chicorée meist als Rohkostsalat verwendet, er schmeckt aber auch gedünstet und angebraten als Gemüse. Im Wintersalat sorgt er für eine aromatisch-bittere Note und knackigen Biss. Mehr dazu finden Sie hier.

Eichblatt
Die auffällige Form der rötlichen Blätter, die wie Eichenblätter aussehen, gibt diesem aromatischen Salat den Namen. Er zählt wie der Lollo Rosso zu den Schnitt- und Pflücksalaten. Eichblattsalat eignet sich vor allem für feine Vorspeisen. Sein zart-nussiger Geschmack harmoniert beispielsweise mit Entenbrust, aber auch mit Meeresfrüchten oder kräftigem Käse wie Roquefort. Da er sehr empfindlich ist, am besten sofort verbrauchen und nicht länger als 1 oder 2 Tage im Kühlschrank lagern. Mehr dazu finden Sie hier.

Eisberg
Die Köpfe des Eisbergsalats sind rund und fest. Er kann gut vorbereitet werden, auch angemacht fällt er dank der dichten Struktur seiner Blätter nicht so schnell zusammen. Eisbergsalat kann man zudem besonders gut einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Knackig, aber mit dezentem Eigengeschmack, harmoniert er mit aromatischen Begleitern wie Thunfisch, Krabben oder Käse. Mehr dazu finden Sie hier.

Endiviensalat
... gibt es in zwei Sorten: die glatte Form, genannt Escariol, und die Form mit gekrausten Blättern, genannt Frisée. Beide haben grüne Außenblätter und ein zartes gelbes Herz. Endivie schmeckt leicht bitter und passt hervorragend zu süßlichen und milden Zutaten wie Orangen- oder Aprikosenspalten. Mehr dazu finden Sie hier.

Feldsalat
… wird regional auch Vogerlsalat, Ackersalat oder Rapunzel genannt. Er ist ein typischer Wintersalat und schmeckt sehr aromatisch bis nussig. Sie erkennen ihn an seinen kleinen, dunkelgrünen und runden bis spitzen Blättern, die zu einer Blattrosette zusammengefasst sind. Die Wurzeln am besten abschneiden und gründlich in stehendem Wasser waschen. Feldsalat harmoniert gut mit Pilzen, Nüssen oder Orangenspalten. Mehr dazu finden Sie hier.

Kopfsalat
... hat einen relativ neutralen Eigengeschmack, deshalb ist er der ideale Partner für kräftiger schmeckende Blattsalate wie Eichblatt oder Radicchio. Ein klassisches Salatsaucen-Rezept für den Kopfsalat ist die Vinaigrette, gut passen aber auch Sahnesaucen. Wichtig ist, dass Sie Kopfsalat immer erst kurz vor dem Servieren anmachen, er fällt sonst rasch zusammen. Mehr dazu finden Sie hier.

Lollo Rosso
Seine stark gekrausten, rötlichen Blätter schmecken leicht nussig und lassen sich besonders gut mit zartem Kopfsalat kombinieren. Sie harmonieren auch bestens mit Eiern, Käse oder Fisch. Eine Variante ist der Lollo Biondo, der nicht ganz so herzhaft im Geschmack ist wie der rote. Mehr dazu finden Sie hier.

Mangold
… schmeckt gedünstet, gebraten, in Suppen wie in Aufläufen, kann aber auch als Salat zubereitet werden. Dazu die langstieligen, runzeligen oder glatten Blätter von bis zu 30 cm Länge von der Staude schneiden und am besten blanchieren – so werden sie zarter. Verwenden Sie nur die jungen Blätter, wobei die Stiele schön weiß, die Blätter grün und fest sein sollten. Dazu passt Deftiges wie Käse, Tomaten oder Zwiebeln. Mehr dazu finden Sie hier.

Radicchio
Bei uns sind hauptsächlich die kleinen runden Köpfe erhältlich, der rot-weiße Radicchio di Verona. Sein feinwürziger, bitterer Geschmack verlangt kräftige Dressings. Die äußeren Blätter sollten Sie besser entfernen, sie sind sehr bitter. Radicchio schmeckt zu Staudensellerie oder Fenchel und gibt gemischtem Salat eine schmackhafte Note. Auch gedünstet lässt er sich fein kombinieren. Mehr dazu finden Sie hier.

Romana
... auch Römischer Salat oder Sommerendivie genannt, ist mit dem Kopfsalat verwandt, hat jedoch einen herzhafteren, leicht herben Geschmack. Die grünen Blätter sind knackig, robust und stark gerippt und bleiben im Kühlschrank einige Tage frisch. Sie lassen sich gut mit Zutaten wie Käse, Gemüse, Fleisch oder Fisch kombinieren. Romana wird klassischerweise für den beliebten Caesar Salad verwendet. Mehr dazu finden Sie hier.

Rucola (Rauke)
... harmoniert hervorragend mit Tomate und Möhre oder anderen Blattsalaten wie Kopfsalat oder Radicchio. Solo kommt der kräftige, leicht scharfe Geschmack aber auch gut zur Geltung. Hauptsaison sind Frühjahr und Herbst. Entfernen Sie bei der Zubereitung die harten Stiele und verwenden Sie nur die zarten, jungen Blätter. Mehr dazu finden Sie hier.

Greifen Sie bei allen Salaten möglichst zu Sorten, die Saison haben, und bevorzugen Sie Freilandware.

Spinat
… wird unterschieden in den zarteren Frühlings- und Sommerspinat, der von März bis Mai im Handel ist und gut als Salat gegessen werden kann, und den kräftigeren Herbst- und Winterspinat, der am besten gekocht auf den Tisch kommt. Den leicht bitteren Geschmack von Spinat können Sie mildern, indem Sie ihn blanchieren. Blattspinat harmoniert im Salat gut mit Parmesan, Ziegenkäse, Pinienkernen, Schalotten oder Zwiebeln. Mehr dazu finden Sie hier.

Blattsalate und ihre Haupterntezeiten im Überblick:
Juni Juli August September
Batavia X X X X
Chicorée * * * *
Eichblatt X X X X
Eisberg X X X X
Endivie X X X
Feldsalat * * * *
Kopfsalat X X X X
Lollo Rosso X X X X
Mangold X X X X
Radicchio X X X
Romana X X
Rucola X X X X
Spinat X X X X

X Haupterntezeit

* Diese Salate sind ganzjährig erhältlich. Ihre Haupternte findet jedoch im Winter statt.

Zubereitungstipps

Salat lagern
Am besten verwenden Sie frischen Salat gleich am Tag des Einkaufs. Wenn Sie den Salat nicht gleich aufbrauchen möchten, können Sie ihn im Gemüsefach Ihres Kühlschranks in einer luftigen (perforierten) Plastiktüte kurze Zeit aufbewahren. Besonders zarte Sorten wie Kopfsalat oder Eichblattsalat können sich in ein feuchtes Tuch gehüllt ein bis drei Tage halten. Radicchio oder Chicorée bleiben auch mal bis zu einer Woche frisch. Eisbergsalat lässt sich sogar noch länger lagern: Im Gemüsefach des Kühlschranks im Folienbeutel verpackt hält er sich bis zu zwei Wochen.

Salat putzen und waschen
Bei allen Salaten mit lockerer Struktur wie Kopfsalat, Batavia, Eichblatt oder Romana entfernen Sie zunächst den Strunk und die äußeren welken oder verschmutzen Blätter. Dann schneiden Sie mit einem kleinen Messer den Stielansatz heraus. Anschließend lösen Sie die einzelnen Blätter und schwenken sie kurz in einer Schüssel mit kaltem Wasser. Kompakte Salate, wie beispielsweise Eisbergsalat, werden von den Außenblättern befreit und dann im Ganzen unter fließend-kaltem Wasser gewaschen.

Damit Blattsalat schön knackig auf den Teller kommt und die Vitamine erhalten bleiben, sollten Sie ihn vor dem Zerkleinern waschen. An den Schnittstellen treten sonst wertvolle Inhaltsstoffe aus.

Salat trocknen
Die Voraussetzung für einen perfekten Blattsalat ist das sorgfältige Trocknen der Blätter: Trockene Blätter können die Salatsauce optimal aufnehmen, ohne das Dressing zu verwässern. Am schnellsten und einfachsten funktioniert das Trocknen mithilfe einer geschlossenen Salatschleuder, die es in Plastik- oder Edelstahlausführung in jedem Haushaltswarengeschäft gibt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Wenn Sie keine Salatschleuder besitzen, können Sie die Salatblätter auch in ein sauberes Küchentuch legen, dieses gut zudrehen und die Blätter darin trocknen. Das Trockenschwenken im herkömmlichen Sieb geht natürlich auch, dauert aber etwas länger.

Knackige Nüsse, Sonnenblumen- und Kürbiskerne oder Brotcroutons bilden einen interessanten Kontrast zum Salat.

Toppings: 
Endivien-Birnen-Salat und Knoblauchchips
Eisbergsalat mit Gurke und Radieschen
Feldsalat mit Kürbispuffer

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