Pinien werden im gesamten Mittelmeerraum kultiviert. In ihren dicken Zapfen reifen die Samen bzw. Pinienkerne heran, die in harten Schalen liegen. Geerntet wird von Oktober bis April, wobei die Erntearbeiter die Bäume erklettern und die Zapfen mit Stangen herunterschlagen. Die Samen werden dann aus den Zapfen gelöst und geschält.
Die Pinienkerne der Mittelmeerkiefer sind an ihrer langgestreckten Form erkennbar. Inzwischen werden auch zunehmend die rundlichen Samen der Korea-Kiefer aus China und Korea angeboten, die günstiger und an ihrer dreieckigen Form mit dunkler Spitze zu erkennen sind. Sie schmecken allerdings weniger aromatisch als ihre europäischen Verwandten.
Pinienkerne sind reich an Fett und Eiweiß. Sie beinhalten Mineralstoffen wie Kali-um, Magnesium oder Kalzium, zudem enthalten sie Spurenelemente wie Eisen und Zink sowie Vitamine (unter anderem A, B und D). Die Kerne liefern einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Pinienkerne werden das ganze Jahr über angeboten und sind mit oder ohne Schale erhältlich.
Achten Sie beim Kauf von ungeschälter Ware darauf, dass die Kerne trocken sind, da sie sonst rasch schimmeln. Trocken gelagert bleiben ungeschälte Pinienkerne etwa zwei Monate frisch. Geschälte Ware wird meist in Klarsichttüten verpackt angeboten – halten Sie sich dann an das Mindesthaltbarkeitsdatum. Angebrochene Packungen am besten gut verschlossen an einem kühlen Ort lagern. Durch ihren hohen Fettgehalt werden Pinienkerne schnell ranzig, daher nicht länger als einige Wochen aufbewahren.