Hallo, ich bin Lisa

Ich koche zuhause viel vegetarisch, liebe aber auch Mamas und Omas Klassiker. Bei mir muss es abends meistens schnell gehen, nur am Wochenende nehme ich mir so richtig viel Zeit und koche auch mal super aufwändig.

Vegetarische Gemüsesuppe mit Pesto

Diese Gemüsesuppe steckt nicht nur voller Geschmack, sondern ist darüber hinaus sogar vegetarisch und low carb. Ein echter Knaller eben.

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​​​​Vegetarische Gemüsesuppe mit Pesto (Low Carb) 


Diese Gemüsesuppe gibt es bei mir immer nach besonders anstrengenden Tagen. Sie schmeckt wunderbar frisch und macht mit einer riesigen Portion Gemüse auch ordentlich satt. 
Mich entspannt es, wenn ich viel Gemüse schnibbeln kann und dabei den Tag Revue passieren lasse. Dazu noch der Duft, der sich langsam in der Wohnung ausbreitet und das Geräusch der langsam vor sich hin köchelnden Suppe – alleine das senkt schon den Puls :) ​

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​Vegetarisch und trotzdem würzig​


Damit die vegetarische Variante der Gemüsesuppe nicht langweilig schmeckt, koche ich ein bisschen Hartkäse mit. Dabei natürlich unbedingt darauf achten, dass der Käse nicht mit tierischem Lab hergestellt wurde. Hier lohnt es sich, im Supermarkt genauer auf das Etikett zu schauen oder an der Käsetheke ganz gezielt nach Käse mit mikrobiellem Lab zu fragen. Für alle, die nicht auf tierisches Lab verzichten: Parmesan eignet sich für diese Suppe natürlich auch gut.

Bei einigen Käsesorten kann man sogar die Käse-Rinden mit auskochen. Das klingt erst mal etwas komisch, bringt aber unheimlich viel Geschmack in die Suppe. Diese Käserinden kann man auch super sammeln und bis zum Gebrauch einfrieren. Wenn ich Rinden mitkoche, achte ich besonders darauf, dass die Rinden nicht bearbeitet und ungewachst sind. ​

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​Für 6 sehr große Portionen Suppe 
3 EL Olivenöl 
2 mittelgroße Zwiebeln, klein gewürfelt 
3 Knoblauchzehen, etwas angedrückt und nicht zu klein gehackt 
2 Stangen Staudensellerie, fein gewürfelt 
2 EL Tomatenmark 
800 g Dosentomaten 
2 gehäufte TL MAGGI Gemüse Brühe 
Pfeffer 
800 ml Wasser (ich spüle hier immer die Tomatendose aus – so geht nichts verloren) 
500 g Bohnen (ich nehme gerne breite Stangenbohnen), schräg in Stücke geschnitten 
½ kleiner Spitzkohl, in schmale Streifen geschnitten 
3 Lorbeerblätter 
Ca. 50 g Hartkäse, gerieben (oder 2 Käserinden zum Auskochen) 
1 Zucchini, klein gewürfelt 

Zubereitung: 
Für die Suppe das Olivenöl in einem großen Topf auf mittlerer Hitze heiß werden lassen und die Zwiebeln einige Minuten schmoren. Dabei sollten die Zwiebeln nicht zu dunkel werden. Knoblauch und Staudensellerie zugeben und weitere 5 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Tomatenmark unterrühren. 

Den Tomatensaft der Dosentomaten zugeben und die Tomaten vor dem Zugeben mit den Händen etwas klein drücken. Das Wasser zugießen. Hier nehme ich gerne die Dose als „Messbecher“ und spüle sie bei der Gelegenheit auch gleich noch aus. So geht nichts vom herrlichen Tomatensaft verloren. 

Die Suppe mit Brühe und Pfeffer würzen. Bohnen, Kohl und Lorbeerblätter zugeben und zugedeckt ca. 15 Minuten leise köcheln lassen. Wenn Käserinden verwendet werden, dürfen sie natürlich auch jetzt schon mit in den Topf. Anschließend die Zucchini und den geriebenen Käse zugeben und offen noch mal 5 Minuten köcheln. Dann die Lorbeerblätter und evtl. Käserinden herausfischen, die Suppe noch mal abschmecken und mit einem groooßen Klecks Pesto servieren. ​​

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​​Für das Pesto:
1 kleine Knoblauchzehe 
3 EL Cashewkerne 
3 EL Olivenöl 
1 Topf Basilikum 
3 EL geriebener Hartkäse (vegetarisch) 
Evtl. ein bisschen Salz 

Zubereitung:​
 In einem kleinen Mixer den Knoblauch zusammen mit den Nüssen und dem Öl fein pürieren. Basilikumblättchen abzupfen und kurz mit pürieren. Käse fein reiben und unterrühren. Bei Bedarf mit etwas Salz abschmecken. Wenn ich Pesto mache, mixe ich das Basilikum immer nur ganz kurz mit. So kann es nicht bitter werden.

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​​​Noch ein paar Gedanken zum Schluss: 


- Beim Sellerie achte ich immer darauf, dass er schön klein geschnitten und gut mit angedünstet ist. Die Arbeit lohnt sich: so gibt er der Suppe ein schönes Aroma, ohne zu sehr zu dominieren.
 
- Wer Angst hat, trotz der Riesenmenge Gemüse nicht satt zu werden, kann die Gemüsesuppe natürlich noch mit ein paar kleinen Lieblingsnudeln nach Wahl ergänzen. Zerbrochene Lasagneplatten eignen sich hier auch super. Die Suppe ist dann natürlich nicht mehr Low Carb, dafür schon fast `ne Minestrone. 

- Die Suppe ist wirklich unkompliziert. Zu lange köcheln: ist ihr egal. Bringt eher noch mehr Geschmack (allerdings auch weicheres Gemüse). Auch einfrieren macht sie problemlos mit. Für noch mehr Suppenglück. Auch an Abenden ohne viel Zeit zum Schnibbeln.
 
- Falls gerade ein Rotwein offen in der Küche herumstehen sollte: rein damit! Gleich nach dem Einrühren des Tomatenmarks ein Schlückchen angießen (100 ml sind hier ein guter Richtwert). Das macht die Suppe noch mal ein bisschen würziger. Wenn Kinder mitessen, natürlich ohne Wein. Den kann der Koch dann stattdessen direkt beim Schnibbeln genießen – soll ja auch entspannen :)

- Beim Zerdrücken der Tomaten nehme ich gerne die Hände. Das geht einfach am schnellsten und man merkt sofort, ob an den Tomaten vielleicht doch noch ein Stückchen Schale hängt.
Profi-Tipp: Dabei aber unbedingt darauf achten, dass der Saft aus den Tomaten in den Topf und nicht aufs eigene Oberteil spritzt (eigene Erfahrung…). Sonst ist der Puls doch ganz schnell wieder oben… 

- Ach ja: Ich verwende für mein Pesto übrigens nicht unbedingt Pinienkerne, so wie es klassisch wäre. Ich finde, Cashews, Sonnenblumenkerne und Co sind super abwechslungsreich und schmecken wunderbar. Wem Olivenöl zu intensiv schmeckt: Sonnenblumenöl tut‘s auch.