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Alles über die Salatgurke

Herkunft

Von Indien aus, wo die Gurke vermutlich seit mindestens 3.000 Jahren angebaut wird und ursprünglich herkommt, gelangte die grüne Frucht nach Griechenland und ins antike Rom und mit der Ausbreitung der griechisch-römischen Kultur auch ins nördliche Europa. Heute werden Gurken weltweit angebaut, den ersten Rang unter den Erzeugerländern belegt China.​

Inhaltsstoffe – Was steckt drin?

Gurken sind echte Oasen in Sachen Wassergehalt: Sie bestehen bis zu 97 Prozent aus Wasser und haben nur etwa 12 kcal pro 100 g. Im Vergleich zu anderen Gemüsesorten ist ihr Nährstoffgehalt eher niedrig. Da ein Großteil der gesunden Inhaltsstoffe in der Schale sitzt, sollten Gurken bevorzugt ungeschält verzehrt werden.​

Diese Gurkensorten gibt es

Die Gurke zählt zur Familie der Kürbisgewächse. Aus ihren gelben Blüten reifen fleischige Früchte heran, die als Beeren bezeichnet werden. Verzehrfertig gereift sind Gurken grün, mit zunehmender Reife werden sie gelblich-weiß bis gelb-braun. Je nach Anbauart und Verwendung wird zwischen Gewächshausgurken (Salatgurken) und Freilandgurken (Einlegegurken) unterschieden.

  • Die 25 bis 40 cm langen und im Schnitt etwa 500 g schweren Salatgurken mit ihrer längs geriffelten, dunkelgrünen Schale sind ganzjährig auf dem Markt. Sie stammen größtenteils aus wetterfesten Gewächs- oder Folienhäusern. Hierzulande haben sie zwischen Juni und September Saison, in großen Mengen importiert werden sie aus den Niederlanden, Spanien, Griechenland und der Türkei.
  • Die kürzeren, dicklichen Einlegegurken werden überwiegend im Freilandanbau kultiviert und als Saure Gurken, Salz-Dill-Gurken, Delikatess- oder Gewürzgurken im Glas angeboten. Kleine, etwa 6 cm lange Gürkchen werden als Cornichons bezeichnet. Saure Gurken und Salzgurken erhalten ihren typischen Geschmack übrigens nicht durch einen Essigaufguss, sondern durch natürliche Milchsäuregärung.​
  • Als Schmorgurken kommen Freilandgurken, die sich mit ihrem festen, wasserarmen Fleisch besonders zum Schmoren und Kochen eignen, in den Handel.

Zubereitungstipps

Wasche die Salatgurken vor der Zubereitung gründlich und lasse die Schale dran. Möchtest du Gurkenscheiben beispielsweise fürs Büfett hübsch anrichten, kannst du die Schale mit einem Sparschäler in dünnen Bahnen mit etwa 1 cm Abstand abschälen. So entsteht ein dekorativer Streifenrand, wenn du die Gurke in Scheiben schneidest.

Vorsicht: Bei den meisten Gurkensorten wurden die Bitterstoffe aus den Früchten herausgezüchtet, doch können Gurken bei mangelnder oder unregelmäßiger Wasserversorgung vom Stielansatz her bitter werden. Daher ein kleines Stück Gurke vor dem Weiterverarbeiten probieren – falls sie bitter schmeckt, einige Zentimeter wegschneiden und erneut probieren.

Gesalzen werden Gurken für Salat am besten kurz vor dem Verzehr, denn Salz entzieht Gurken das Wasser und damit auch viele Nährstoffe. Zum Entfernen des weichen Inneren, halbiere die Gurken und schabe das weiche Fleisch mit den Kernen mithilfe eines scharfkantigen Löffels heraus, dann die Gurken nach Belieben weiterverarbeiten.

Einkaufstipps

Beim Gurkenkaufsolltest du darauf achten, dass die Schale der Salatgurke straff und intensiv grün ist. Die Gurken sollten sich nicht biegen lassen und keine weichen Enden aufweisen.

Achte besonders bei frischen Gurken zum Einlegen (Haupterntezeit: Mitte August bis Mitte September) auf eine unversehrte Schale ohne Schadstellen – die Gurken können sonst faulen und die Konserven verderben.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Gurken sind empfindlich gegen Kälte. Daher sollten Gurken am besten nicht unter zwölf Grad gelagert werden, sonst können sie weich und wässrig werden.

Lagere Gurken maximal zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks, sie sollten jedoch nicht eingefroren werden.

Gemeinsam gelagert mit Ethylen produzierendem Obst und Gemüse, wie Äpfeln oder Tomaten, können sie bitter werden und sich gelb verfärben.

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