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Inhaltsverzeichnis​​​​

Frische Kräuter in der Küche

Frische Kräuter sind oft das aromatische Geheimnis, das deinen Lieblingsrezepten erst das gewisse Etwas verleiht. Frische Kräuter bringen Abwechslung und frischen Wind in deine Küche! Doch welche Küchenkräuter gibt es? Welche Kräuter sollte man zuhause haben? Und welche Kräuter passen wozu? Wir zeigen dir die wichtigsten und beliebtesten Kräuter für die Küche, wofür du sie am besten verwendest und welche Gerichte du damit aufpeppen kannst!

Was du noch nicht über KRÄUTER wusstest

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Was du noch nicht über KRÄUTER wusstest

Pfefferminze, Basilikum, Petersilie, Salbei und Thymian - alles fabelhafte Zutaten. Dieser Fakteneintopf serviert die Fun Facts dazu.

Frische Kräuter im Garten oder im Topf

Damit du deine liebsten Gewürzkräuter immer frisch zur Hand hast, wenn du sie brauchst, kannst du sie dir selbst entweder im Garten, auf dem Balkon oder auch auf der Fensterbank in der Küche ziehen. Nach der Ernte kannst du sie portionsweise einfrieren und so das ganze Jahr über haltbar machen. Ihr Duft und Aroma bleibt dabei erhalten! In Gärtnereien und selbst in Supermärkten gibt es außer den altbekannten Küchenkräutern mittlerweile auch ausgefallenere Gewürz-Kräuter zu kaufen.

Küchenkräuter: Wo hinstellen?

Die meisten Küchenkräuter mögen es hell und stehen am besten auf der Fensterbank, eine Temperatur um die 20 Grad ist ideal. Am besten gedeihen deine Kräutertöpfe in der Küche, wenn du sie gleich nach dem Kauf in einen größeren Topf mit spezieller Kräuter-Erde umtopfst. Für mediterrane Kräuter verwendest du am besten Tontöpfe: sie regulieren die Feuchtigkeit gut und halten die Erde besser trocken. Unsere heimischen Gartenkräuter fühlen sich eher in Kunststoff-Töpfen wohl, in denen die Erde länger feucht bleibt. Das gilt übrigens auch für Basilikum.

Welche Küchenkräuter passen zusammen?

Welche Küchenkräuter lassen sich zusammen in Kübel, Kästen oder im Garten nebeneinander pflanzen? Am besten klappt es, wenn du einerseits die heimischen Gartenkräuter zusammen pflanzt und andererseits die mediterranen Kräuter. Sie sollten ähnliche Bedürfnisse in Bezug auf Feuchtigkeit, Erde, Sonne, Schatten etc. haben. Allerdings gibt es Ausnahmen: Verschiedene Minzarten zusammen zu pflanzen funktioniert leider nicht so gut, sie vertragen sich oft nicht. Und manche Kräuter sind eher Einzelgänger und mögen es lieber, wenn sie ausreichend Platz für sich allein haben: Liebstöckel und Borretsch gehören zu diesen Kandidaten. Diese solltest du lieber einzeln pflanzen.

Tipp: Auch geschmacklich gilt die Regel, dass sich heimische Kräuter super miteinander kombinieren lassen, oder auch mediterrane Kräuter untereinander. Das sieht man beispielsweise an der typischen „Kräuter der Provence“-Gewürzmischung oder an der Frankfurter Grünen Soße, die traditionell aus sieben verschiedenen heimischen Gartenkräutern besteht.

Welche Küchenkräuter braucht man?

Welche Küchenkräuter dürfen in der Küche nicht fehlen und welches Kraut passt wozu? Die Antwort dazu findest du in unserem Kräuter-ABC. Hier stellen wir dir die wichtigsten Küchenkräuter und ihre Verwendung vor!

Beliebte heimische Gartenkräuter

Sie gehören zu den Basics der Küchenkräuter und du hast bestimmt die meisten davon schon einmal verwendet. Sie bringen den Frische-Kick in jeden Salat oder Dip und verzaubern jedes Gericht mit ihrem feinen Aroma:

Bohnenkraut

Der pfeffrige Geschmack des Bohnenkrauts passt super zu – na, wer hätte es gedacht – Bohnen! Ganze Zweige davon verfeinern aber auch Suppen (besonders Kartoffelsuppen) und Eintöpfe, außerdem passt es gut zu Blumenkohl, Zucchini und zu Sauerkraut.

Dill

Dill ist ganz zart und feingliedrig, er ist der Klassiker zu Fisch, Gurken und zu Senf. Dill passt am besten frisch zu den fertigen Gerichten. Du solltest ihn aber eher dezent verwenden, da sein Aroma auch schnell etwas zu intensiv werden kann. Dill-Samen werden in der kreolischen und Südstaaten-Küche auch gerne als Gewürz verwendet, auch in der Indischen Küche kommen die Dill-Samen zum Einsatz.

Kerbel

Er lässt sich auf den ersten Blick leicht mit glatter Petersilie verwechseln, hat aber beim genauen Hinschauen wesentlich filigranere, zartere Blätter. Er schmeckt sehr fein, leicht süßlich und hat einen anisartigen, frischen Geschmack. Sein Hauptmerkmal ist es, das Aroma anderer Kräuter besser hervorzuheben. Er gehört somit auch unbedingt in jede französische Kräutermischung der „fin herbes“ oder als eines von sieben Kräutern in die Frankfurter Grüne Soße. Auch Kerbel sollte immer erst am Ende nach dem Kochen ganz frisch dazu gegeben werden.

Kresse

Für Kresse brauchst du nicht einmal einen Topf mit Erde, ihr reicht schon ein feuchtes Küchen-Krepptuch: Fast jeder hat als Kind Kresse schon einmal selbst gezogen. Kresse schmeckt ausgesprochen scharf-würzig und enthält Senfglycoside, die auch in Senf und Rettich vorkommen. Allein schon auf dem Butterbrot ist Kresse ein Genuss, außerdem lassen sich Salate, Suppen, Eier oder Gemüsegerichte damit verfeinern. Kresse darf natürlich auch im Kräuterquark oder in Dips nicht fehlen. Bei warmen Gerichten sollte Kresse immer nur zum Schluss darüber gestreut werden.

Liebstöckel

Liebstöckel hat einen sehr intensiven Geschmack und gehört zu den beliebtesten Küchenkräutern. Seine Blätter erinnern an die Maggi-Würze, weswegen er auch als „Maggi-Kraut“ bekannt ist. Liebstöckel hat ein sehr intensives Aroma, dass sich gut beim Mitkochen entfaltet. Er passt hervorragend zu allen deftigen Gerichten, besonders in Eintöpfen, Suppen, Fleischgerichten und Soßen kommt sein Aroma perfekt zur Geltung. Außerdem wirkt er noch verdauungsfördernd!

Majoran

Die wilde Form kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, er ist mittlerweile aber auch in Mitteleuropa heimisch und beim Anbau nicht besonders anspruchsvoll. Seine Qualität verbessert sich aber, je wärmer und mediterraner das Klima ist. Viele Wurstsorten werden hierzulande mit Majoran gewürzt, denn er hat einen sehr markanten, würzigen Geschmack, der besonders gut zu deftiger, herzhafter Hausmannkost harmoniert. Kartoffel-, Kohl-, Fleisch- und Wildgerichte sowie Eintöpfe werden typischerweise damit gewürzt: Majoran kann gut mitgekocht werden.

Minze

Sie hat einen besonders frischen Geschmack, das macht sie für Tee so beliebt. Sie bringt außerdem einen Frischekick in Gerichte wie Salate, Dips, Kartoffeln, zartes Gemüse und Süßspeisen. Aber setze Minze lieber nur sparsam ein, damit ihr kräftig-frisches Aroma nicht alles dominiert!

Petersilie

Petersilie ist wohl das „Kraut für alle Fälle“ unter den heimischen Küchenkräutern. Es gibt kaum ein Gericht, das sich damit nicht verfeinern lässt. Petersilie hat einen hohen Anteil an Vitamin C und einen würzig-aromatischen Geschmack, mit dem sich vor allem Dips, Salate und Suppen aufwerten lassen. Petersilie auch immer frisch darüber streuen, nicht mitkochen. Es gibt ihn in kraus oder glatt, seine Stängel solltest du nicht verschmähen: Sie haben einen besonders intensiven Geschmack.

Schnittlauch

Schnittlauch gehört wie Petersilie zu den beliebtesten heimischen Küchenkräutern und passt ebenso zu fast allem! Seine langen, dünne Halme schmecken scharf-würzig und haben ein zwiebelartiges Aroma, des besonders frisch wirkt. In Salaten, Dips, Dressings oder Kräuterquark darf er deshalb nicht fehlen!

Zitronenmelisse

Die Melisse sollte auch immer nur frisch verwendet und nicht mitgegart werden. Ihr leicht bitteres, zitroniges Aroma passt gut zu Fisch, Salaten und Dips, aber vor allem zu Süßspeisen, Marmeladen und Desserts!

Mediterrane Kräuter

Viele mediterrane Gerichte leben geradezu von der Verwendung bestimmter typisch mediterraner Kräuter. Sie machen den Geschmack besonders intensiv und sind oftmals sogar die Haupt-Zutat vieler Rezepte. Auf dem Balkon oder im Garten sorgen die Kräuter für mediterranes Flair, duften herrlich aromatisch und ziehen Bienen an.

Basilikum

Es gehört mittlerweile auch hier zu den absoluten Basics unter den Küchenkräutern und zu unseren beliebtesten italienischen Kräutern schlechthin! Kein Pesto oder Tomaten-Mozzarella-Salat ist ohne Basilikum denkbar. Je kleiner die Blätter der Basilikumart, desto intensiver ist übrigens ihr Geschmack. Basilikum gibst du immer erst frisch nach dem Kochen dazu. Wenn du die Blätter mit Olivenöl mischst, kannst du sie auch einfrieren!

Estragon

Seine Blätter haben ein ganz besonders feines, anisähnliches Aroma. Hierzulande gehört Estragon eher zu den ausgefalleneren Kräutern, aber in der französischen Küche ist er sehr beliebt. Er passt zu Hähnchen, Lamm und Fischgerichten und wird gerne zum Verfeinern von Artischocken, Erbsen, Gurken und Pilzen verwendet. Auch in Sauce Béarnaise und Estragon-Essig entfaltet er sein typisches Aroma. Da er einen sehr eigenen Geschmack hat, solltest du ihn nicht unbedingt noch mit anderen Küchenkräutern kombinieren.

Lavendel

Lavendel ist als Duftpflanze sehr bekannt, sein intensives Aroma betört die Sinne. In der französischen Küche werden die Lavendelblüten auch zum Kochen verwendet. Sie sollten aber lieber sparsam eingesetzt werden, damit der Geschmack nicht alles andere überdeckt. Die Blüten geben vor allem Desserts, Marmeladen und Getränken eine ganz spezielle Note.

Lorbeer

Der Lorbeerstrauch kommt aus dem Mittelmeerraum und ist ein Muss bei jedem Braten und Schmorgericht. Auch Brühen, Soßen und Sauerkraut lassen sich mit seinem intensiv-herben Aroma aufpeppen.

Oregano

Was ist das unverzichtbare Pizza- oder Tomatengewürz schlechthin? Oregano! Er braucht mehr Wärme als Majoran (dessen wilder Verwandter er ist), um sein starkes Aroma zu entwickeln. In allen typisch italienischen oder mediterranen Kräutermischungen ist er enthalten. Er schmeckt außerdem zu vielen Pasta-Saucen, zu Schafskäse, zu Eiergerichten und in Salaten.

Rosmarin

Rosmarin duftet einzigartig aromatisch und bringt mediterranes Flair in den Garten. Seine kleinen Nadeln sind voller ätherischer Öle, die appetitanregend wirken. Von Rosmarin kannst du gleich ganze Zweige mitschmoren oder mitgrillen oder seine Nadeln zerkleinert zum Gericht dazugeben. Besonders gut passt Rosmarin zu Lamm, Geflügel und deftigen Fleischgerichten. Auch in Suppen, zu Fisch und Kartoffeln passt das würzige Kraut gut. Sogar im Schokoladen-Dessert oder -Kuchen geben ein paar zerkleinerte Nadeln diesem eine ganz besondere Note!

Salbei

Mit seinen filzig-ledrigen Blättern und über 60 Inhaltsstoffen gehört er zu den wichtigsten Heilkräutern! Sein würzig-mediterranes Aroma, das manchmal schon fast etwas bitter schmeckt, kommt gebraten in Öl oder Butter am besten zur Geltung! Wenn du es weniger intensiv und lieber milder und dezenter magst, kannst du die jungen zarten Blätter verwenden. Salbei passt herrlich zu Pasta-Gerichten und zum Verfeinern von Fleischgerichten wie z.B. italienischem Saltimbocca-Kalbsschnitzel oder französischem Entrecote-Steak.

Thymian

Auch er gehört zu den wichtigsten mediterranen Heilpflanzen und besitzt entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften. Thymian gibt es in verschiedenen Sorten: ein besonders zitronig-frisches Aroma hat der Zitronenthymian. Thymian mit seinem würzig-pikanten, leicht bitteren Geschmack passt bestens zu Lamm-, Kalb- und anderen Fleischgerichten. Auch zum Verfeinern von Ziegen- oder Schafskäse wird er klassischerweise verwendet. Aber auch in Salaten und Kartoffelgerichten lässt sich Thymian verwenden.

Noch mehr über Küchenkräuter erfährst du in unseren Kochratgebern Kräuter richtig zerkleinern, Kräuter aufbewahren und Kräuter trocknen.

Kartoffeln werden auf Holzbrett geschnitten

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