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Es gibt immer Neues zu entdecken. Zwar gibt es Paneer schon sehr lange, aber in unseren Gefilden ist der Frischkäse noch weitgehend unbekannt. Dabei ist Paneer so wunderbar vielseitig anzuwenden und vor allem ganz einfach selber zu machen – falls der Laden deines Vertrauens noch nichts von Paneer gehört hat.

​Wir haben hier für dich alles Wissenswerte über Paneer zusammengestellt. Von der Herkunft, über die Zubereitung bis hin zu leckeren Rezeptideen, wie das cremige nordindische Gericht Shahi Paneer und viele mehr.

Was macht Paneer aus?

Paneer, auch Panir geschrieben, ist ein weißer Frischkäse aus Kuh- oder Büffelmilch. Da Paneer nicht schmilzt, kannst du ihn in Stücke geschnitten gut in Suppen und Currys einrühren, ohne dass er verschwindet.

​Für sich genommen ist Paneer sehr mild im Geschmack. Dafür ist er aber ein Meister darin, Geschmäcker aufzunehmen und sich jedem Gericht anzupassen – das Chamäleon unter den Käsesorten. Aufgrund dieser Eigenschaft erfreut sich Paneer in der vegetarischen Küche großer Beliebtheit, da er in vielen Currys als Fleischersatz benutzt werden kann. Zudem ist er sehr eiweißreich. Ein weiteres Plus für einige Vegetarier ist, dass er ohne tierisches Lab auskommt.

Wo kommt Paneer her?

Paneer ist in den Küchen Mittel- und Südasiens beheimatet: vor allem Indien, Pakistan, Bangladesch, Afghanistan, Iran, Nepal und Sri Lanka. Bekannt geworden ist er aber hauptsächlich durch indische Gerichte.

​Im teilweise vegetarischen Norden Indiens ist Paneer eine sehr beliebte Zutat für Currys, wie etwa Shahi Paneer oder Curry mit Blumenkohl und Kartoffeln.

So kannst du Paneer selbst machen

Da Paneer weder reifen muss, noch Käsekulturen benötigt, kannst du ihn ganz einfach selbst herstellen. Und die Zutaten hast du wahrscheinlich ohnehin schon. Alles, was du dazu brauchst, sind 1L Milch, 2 TL Salz und 3 EL Zitronensaft, einen Topf, ein Sieb und ein sauberes Geschirrtuch. Und etwa 20 Minuten Zeit.

So einfach geht's:

Schritt 1

Milch mit Salz in einem hohen Topf erhitzen.

Schritt 2

Zitronensaft in die Milch einrühren und 2 Minuten aufkochen lassen. Wenn die Milch gerinnt und das Casein ausflockt durch ein Geschirr- oder Käsetuch über einem Sieb abseihen. Die Molke kann aufgefangen und anderweitig verwendet werden.

Schritt 3

Den Käse kalt abspülen, damit er gleich verarbeitet werden kann. Dann den Käse im Geschirrtuch eindrehen und stark auspressen. Dies funktioniert auch gut zwischen zwei schweren Brettern. Wenn der Käse fest werden soll, kann er zusätzlich 6-12 Stunden im Kühlschrank zum Abtropfen bleiben. Je länger (1-24 Stunden) der Käse im Kühlschrank abtropfen kann, umso fester wird er. Die höchste Qualität erhält man aufgrund des Fettanteils mit 3,5% iger Milch. Der fertige Käse ist 1-2 Tage im Kühlschrank haltbar.

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Shahi Paneer und weitere leckere Rezeptideen

Die Milde des Käses passt ausgezeichnet zu den kräftigen Gewürzen der indischen Küche. Ein Klassiker ist Shahi Paneer – eine cremige Sauce aus Tomaten und indischen Gewürzen. Dazu kannst du entweder Reis oder Naan Brot essen. Mit unserem Rezept für Naan Brot kannst du es ofenfrisch zum Shahi Paneer servieren – eine himmlische Kombination.

Neben Shahi Paneer gehören Saag Paneer, pikanter Spinat mit Paneer, Mattar Paneer, Paneer mit Erbsen und Tomaten, und Paneer in einem Blumenkohl-Kartoffel-Curry zu den Klassikern der indischen Paneer-Gerichte. Auch ein vegetarisches Tikka Masala schmeckt wunderbar mit Paneer anstelle von Hühnchen.

Für all diese Gerichte den Käse zuerst in Stücke schneiden und erst gegen Ende hinzugeben und eine kleine Weile mitkochen – er braucht nicht lange, um den Geschmack aufzunehmen.

Im Samosa gibt Paneer der Füllung eine wunderbar weiche Konsistenz.

​Aber auch außerhalb der indischen Küche kannst du Paneer vielseitig anwenden: Paneer-Stücke in Öl anbraten und über deinen Salat geben, marinieren und auf einem Spieß mit Gemüse grillen, auf Pizza krümeln, als Brotaufstrich oder als Füllung für deinen Wrap.

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