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Alles rund um Safran

Herkunft von Safran

Safran hat seinen Ursprung in Arabien und heißt übersetzt „das Gelbe“. Er wird heute in Kaschmir, Afghanistan, Spanien, Indien, Frankreich, Griechenland, Österreich, Italien, Marokko und im Iran angebaut. Safran wird häufig auch als rotes Gold bezeichnet, denn die Fäden sind rot – aber wieso färben sie dann alles Gelb? Ganz einfach: Trocknet man die teure Ware, lässt sich mithilfe von Wasser der Farbstoff Crocin extrahieren. Und der färbt alles gelb. Großes Rätsel – einfache Erklärung!

So schmeckt der Safran

Safran ist teuer. Willst du länger etwas von einer gekauften Menge haben, setzt du ihn besser sparsam ein. Aber wie schmeckt Safran eigentlich und in welchen Gerichten macht er sich gut?
Safran hat ein bitter-herbes Aroma und verleiht damit dem bekannten spanischen Gericht Paella einen tollen Geschmack. Oder genauer: Safran überzeugt nur am Rande mit seinem eigenen Aroma. Seine echte Stärke ist es, die anderen geschmacklichen Nuancen der Speisen hervorzuheben. Er stellt sie quasi auf ein Podest und sorgt dafür, dass du keine davon verpasst. Wichtig bei Safran: Du darfst ihn nicht zu lange Kochen. Am besten weichst du die Fäden einige Minuten in warmem Wasser ein und gießt die Flüssigkeit am Ende zu deinem Gericht dazu.

Kochen mit Safran

Neben Paella gibt es im Übrigen noch ein weiteres Gericht, das von Safran lebt: Risotto alla Milanese – ein Klassiker der italienischen Küche. Als ideales Geschenk für einen Koch-Begeisterten eignet sich hervorragend eine Risotto-Reismischung. Bereite einfach alle trockenen Zutaten vor und der Beschenkte muss alles nur noch für 20 Minuten in Wasser kochen. Das teure Gewürz eignet sich auch ideal, um Reis eine schöne, gelbe Farbe zu verleihen. Diese kommt von den in Safran enthaltenen Carotinioden. Ganz toll passt Safran auch zu leichten Fischgerichten: Die edlen und feinen Geschmacksnuancen bilden eine perfekte kulinarische Synergie.
Aber Vorsicht: Safran solltest du sparsam einsetzen! Eine Tagesdosis von mehr als 3 Gramm gilt schon als giftig

Safran geht auch süß und in der Früh!

Wusstest du, dass Safran sich auch zum Frühstück und als Nachspeise eignet? Ein feines aus Israel stammendes Frühstücksgericht ist Shakshuka. Diese Speise weckt am Morgen deine Sinne mit dem Geschmack von Paprika, Tomaten, Kreuzkümmel, Thymian, Petersilie und natürlich Safran. Eine tolle Option, wenn du dein morgendliches Müsli oder Marmeladenbrot nicht mehr sehen kannst. Als Nachspeise gibt es feine Variationen mit frischen Früchten, die der Safran ausgezeichnet unterstreicht.
Für die Aufbewahrung von Safran ist übrigens wichtig, dass du ihn vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagerst. Ist er eine Zeit lang Licht ausgesetzt, verliert er seine bezeichnende Farbe, und das wäre doch schade!

Safran kann mehr als nur schmecken!

Nun haben wir dir Safran als feines Gewürz für tolle Gerichte vorgestellt. Aber wusstest du, dass Safran noch mehr kann?
Die Fäden können nicht nur deinen Reis und deine Saucen färben, sondern auch Stoffe. Doch nicht nur das: Im Orient ist Safran schon seit Jahrtausenden als Heilmittel ein wichtiges Produkt. Ihm wird nachgesagt, dass er eine stimmungsaufhellende Wirkung hat.
Kochst du also eines unserer Rezepte mit Safran, kannst du nur gewinnen: Du darfst dich an leckeren Geschmacksnuancen erfreuen, dich über die frohe Farbe des Safran freuen und positive Wirkung auf dein Gemüt genießen – was kann man mehr erwarten von einem kleinen Faden?
Viel Spaß beim Ausprobieren!

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