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Indische Küche: vielfältig würzen und genießen


Wenn du Lust auf Diversität beim Kochen hast, wenn du dir eine orientalische Brise ins Haus holen willst, ist die indische Küche genau das richtige für dich. Sie ist die Heimat von Currys, Chutneys und Chais und bekannt für ihre Vielzahl an Gewürzen wie Chili, Kurkuma, Bockshornklee, Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Tamarinde und vielen mehr. Auch Gewürzmischungen wie Garam Masala und unser Curry-Pulver stammen ursprünglich aus Indien. Das Land des Currys ist riesig und ebenso groß ist die Auswahl der Gerichte, Zutaten und Zubereitungsarten, die die indische Küche zu bieten hat. Auf ihre Einkaufslisten – wie auch bald auf deine – kommen Rindfleisch, Hühnerfleisch, Schweinefleisch aber auch Hülsenfrüchte, Reis, Weizen und Erbsen. Neben diesen schon immer vorkommenden Bestandteilen der indischen Küche, sind seit der Kolonialisierung auch Zutaten wie Tomaten oder Kartoffeln wichtig. Die zahlreichen vegetarischen Bestandteile kommen den Hindus entgegen, da viele von ihnen freiwillig auf Fleisch verzichten. Ob du also Vegetarier bist oder nicht: Hier findest du auf jeden Fall geschmackvolle Abwechslung!


Geschmacksexplosionen dank indischer Currys


Gelb, pulvrig, intensiv: Das ist es, was wir Deutschen als Curry kennen. Doch das bei uns verwendete Currypulver verdankt seinen Namen den indischen Currys. Sie sind viel mehr als nur ein Döschen gelben Pulvers: Orientalische Gerichte, ursprünglich benannt nach ihren jeweiligen Zutaten. Den Begriff „Curry“ haben erst die Portugiesen und Briten in der Kolonialzeit geprägt. So divers die Kulturen und Religionen in Indien sind, so vielfältig sind die verschiedenen Curryvariationen und ihre Zutaten. Außergewöhnlich ist beispielsweise unser Kichererbsen-Curry mit Süßkartoffeln, ergänzt durch knackige Prinzessbohnen, saftige Tomaten und natürlich einen Beutel unseres MAGGI Joghurt Curry Hähnchen für die blitzschnelle Zubereitung. Bei Gerichten wie diesem ist dank der vielen verschiedenen Zutaten und intensiven Gewürzen eine Geschmacksexplosion garantiert.

Zu Currys passen wunderbar Reis oder indische Brote, die vor allem bei scharfen Gerichten wie unserem Karahi Chicken, eine wunderbare Ergänzung sind. Das Karahi Chicken wird dich mit zartem Hähnchenfilet, scharfem Ingwer, feurigen Chilischoten, verschiedenen Gewürzen und dank unseres Maggi Fix für Paprika Hack Pfanne mit total einfacher Zubereitung überzeugen.

Sollte dir bei zu scharfen Gerichten der Ausgleich durch Reis oder Brot nicht ausreichen, helfen Fette, die Schärfe zu neutralisieren. Diese Fette findest du vor allem in Milchprodukten wie Joghurt oder Milch. Als Schärfe neutralisierendes Gericht hält die indische Küche das Joghurtgetränk Lassi bereit, das in Kombination mit pürierter Mango und verschiedenen Gewürzen bekannt ist. Sehr empfehlenswert als Variation: Unser erfrischend-orientalisches Mango-Lassi „Chai“ mit Zimt, Pfeffer, Nelken, Muskatnuss, Ingwer und Kardamom. Schärfe mindernd, schnell zubereitet und unglaublich lecker!


Naan, Samosas & Co – indisch Essen


Wäre es nicht toll, wenn du nach dem Essen kein Besteck spülen müsstest? Einfach lecker indisch genießen und fertig. Da halten die Inder einen Trick für dich bereit: Essen mit der Beilage!

Curry kochen die Inder im ganzen Land, doch die Beilagen variieren. Während die Südinder oft Reis zum Curry essen, kommt im Norden meist Fladenbrot auf den Tisch. Und das schmeckt nicht nur köstlich, es dient auch als Besteck-Ersatz – denn die Inder essen viel mit den Händen und nehmen sich ihre Beilage einfach als Hilfe dazu. Ein klassisch indisches und köstliches Fladenbrot ist das Naan Brot. Es ist länglich und flach, wird traditionell im Tandur-Ofen gebacken und ist im Gegensatz zu anderen indischen Brotsorten gesäuert. Der Teig besteht aus Weizenmehl, Hefe, Milch, Zucker, Salz, Rapsöl und Joghurt. Aus diesen Zutaten knetest du einen Teig, der anschließend eine Stunde gehen muss. Daraus formst du dann Fladen und bräunst diese in einer Pfanne von beiden Seiten vorsichtig an. Ganz einfach, super lecker und dazu noch praktisch. Was will man mehr? Vielleicht ein indisches Brot, das sich noch schneller zubereiten lässt? Kein Problem! Das Chapati ist ein ungesäuertes Fladenbrot, sieht ein bisschen aus wie Tortillas und ist noch flotter auf dem Tisch als das Naan Brot, da es ohne Hefe hergestellt wird und deshalb keine Ruhezeit benötigt. Perfekt also für spontanen Heißhunger auf indisches Essen.

Für den Fall, dass deine Augen beim Kochen einmal größer waren, als dein Hunger, sind wir auch vorbereitet. Mit dreieckigen Teigtaschen namens Samosas, die unter anderem mit Resten von Curry oder aber je nach Geschmack, Lust und Laune mit Reis, Kartoffeln, Hackfleisch, Käse, Eiern oder Fisch gefüllt werden können. Auch dieses wunderbare Gericht kann man ganz einfach mit den Händen essen. Zu den Samosas essen die Inder gerne Chutney. Das bei uns bekannteste Chutney ist das Mango-Chutney. Es besteht aus pürierten oder eingekochten Mangos und wird mit Gewürzen und anderen Geschmacksnoten wie Kokosnuss, Paprika, Ingwer oder Knoblauch verfeinert. Sollte dir aber der Sinn nach einem etwas anderen Chutney stehen, ist unser Tomaten-Dattel-Chutney eine abwechslungsreiche Alternative und ebenfalls blitzschnell zubereitet.


Süß in der Früh?


Neben all den Speisen für mittags oder abends bleibt die Frage offen: Gibt es eigentlich auch typisch indische Gerichte für den Morgen? Selbstverständlich gibt es die! Doch auch sie sind herzhaft: Dosas beispielsweise sind südindische Pfannkuchen aus fermentiertem Reis- oder Urdbohnenteig. Eine Urdbohne ist übrigens eine Bohne aus der Familie der Hülsenfrüchte. Dosas werden gefüllt und mit Chutney zum Frühstück serviert. Die bekannteste Füllung dieser Pfannkuchen besteht aus gestampften und gut gewürzten Kartoffeln. Sie nennen sich Masala Dosa​ und neben Kartoffeln besteht die Füllung aus Knoblauch und Chili: Eine aufregende Alternative zum Marmeladenbrot! Aus dem gleichen Teig wie Dosas kannst du auch Idli zubereiten: weiße, gedämpfte Küchlein, die leicht säuerlich schmecken. Traditionell essen die Inder aber ein Chutney dazu, was mit seiner Süße die perfekte Ergänzung zur Säure ist. Und du hast einen Teig für zweierlei Frühstücksgerichte – sehr praktisch! Süß wird in der Früh bei den Indern also kaum gegessen. Aber bei so leckeren herzhaften Rezepten ist das süße Marmeladenbrot ganz schnell vergessen. Lasst es euch schmecken!​