Maggi Kochtipp Raclette Käse

Raclette-Käse – geschmolzene Herzhaftigkeit

Wer Käse-Fan ist, für den ist der herzhafte Raclette-Käse in geschmolzenem Zustand ein Traum. Der Name Raclette leitet sich aus dem französischen Dialektwort aus dem Kanton Wallis „racler“ ab, was etwa „schaben“ bedeutet. Denn in dem Schweizer Kanton wurde schon vor vielen hunderten Jahren ein halber Käselaib mit der Schnittstelle an die Feuerglut gelegt und anschließend die geschmolzene Schicht abgeschabt.

Egal, ob du den Käse am offenen Feuer oder in deinem Pfännchen schmelzen willst: Raclette-Käse ist nicht gleich Raclette-Käse.

​ Wir haben für dich alles Wichtige über den leichtschmelzenden Käse zusammengetragen. Hier erfährst du, welche Menge Raclette-Käse pro Person benötigt wird, und welche leckeren Rezepte du mit Raclette-Käse sonst noch zubereiten kannst.

Schweizer oder französischer Raclette-Käse?

Der klassische Raclette-Käse kommt aus der Schweiz, wird aber inzwischen auch in Frankreich und Deutschland hergestellt. Wir stellen die 3 wichtigsten Unterschiede vor:

1. Walliser Raclette

Der König unter den Raclette-Käsen. Dieser Käse wird traditionsreich mit geschützter Ursprungsbezeichnung nur im Kanton Wallis hergestellt. Walliser Raclette ist aus Rohmilch und in seinem Geschmack der intensivste aller Sorten. Zudem hat er hervorragende Schmelzeigenschaften.

2. Schweizer Raclette-Käse

Raclette-Käse aus dem Rest der Schweiz nennt sich schlicht Schweizer Raclette-Käse und wird meist nicht aus Rohmilch hergestellt. Er schmeckt zwar auch würzig, jedoch weniger intensiv als sein Walliser Gegenstück. Eines aber haben sie gemeinsam: Die Rinde kann bei ​jedem Schweizer Raclette-Käse mitgegessen werden. Sie sollte es sogar, denn in ihr liegt ein besonders kräftiger Geschmack.

3. Französischer Raclette-Käse

Raclette-Käse aus Frankreich gilt als weniger aromatisch als seine Schweizer Brüder. Je länger er jedoch gereift ist, desto intensiver ist sein Aroma.

Beim französischen Raclette-Käse kannst du die Schale nicht ohne Weiteres mitessen. Die Rinde könnte mit einem Antibiotikum gegen Pilzerkrankungen oder Konservierungsstoffen behandelt sein. Frag am besten an der Käsetheke nach. Sollte die Rinde behandelt sein, schneide mindestens einen halben Zentimeter vom Rand ab.

​In der französischen Alpregion wird ebenfalls ein Raclette-Käse mit geschützter Ursprungsbezeichnung hergestellt: Raclette de Savoie. Die Milch für diesen Käse stammt nur von bestimmten Kühen, deren Futter zu 90 % aus der Region kommen muss.

Ist Raclette-Käse laktosefrei?

Falls du oder einer deiner Gäste bei deiner Raclette-Party eine Laktoseintoleranz hat, sei unbesorgt: Raclette-Käse ist in der Regel laktosefrei.

Wie viel Raclette-Käse pro Person?

Je nach Menge der Beilagen solltest du 150 – 200 g Raclette-Käse pro Person einplanen. Übrig gebliebenen Raclette-Käse kannst du einfach einfrieren oder andere Rezepte mit dem geschmolzenen Glück verzaubern, wie Gratins oder herzhafte Käsespätzle.

Was kann Raclette-Käse sonst noch?

Weil Raclette-Käse in geschmolzenem Zustand so wunderbar aromatisch ist, sollte die Frage heißen: Was kann er nicht? Bei einem Raclette mit Familie oder Freunden ​sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: vom klassischen Schweizer Raclette​ bis zum italienischen Raclette​ mit Pasta. Oder wie wäre es mit Raclette Asia, bei dem Fernost und Alpenregion geschmacklich aufeinandertreffen und wie der Raclette-Käse wunderbar miteinander verschmelzen?

​Und wenn das Raclette-Gerät schon wieder in der Kiste auf dem Küchenschrank verstaut ist, passt Raclette-Käse bei diesem Rezept für Hüttenpizza ausgezeichnet zu der süßen Birne. Und beim Käse-Geschnetzeltes Raclette​ zaubert er unvergleichbare Herzhaftigkeit in das Gericht.​​

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