Maggi Kochtipps Rotkohl selber machen

Rotkohl selber machen – so gelingt das aromatische Wintergemüse

Seine kräftig violette Farbe und sein milder, aromatisch-süßlicher Geschmack machen den Rotkohl zu einem äußerst beliebten Wintergemüse. Du möchtest Rotkohl selber machen und suchst nach Inspirationen? Im MAGGI Kochstudio erfährst du alles Wissenswerte über Rotkohl, seine richtige Zubereitung und vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten.

Herkunft und Wissenswertes über Rotkohl

Der Rotkohl oder Blaukohl, in Süddeutschland und Österreich Blau- und Rotkraut genannt, beschreibt eine Art des Kopfkohls. Mit seinen maximal zwei Kilogramm ist er im Vergleich zum Weißkohl etwas kleiner. Auffallend sind seine festen, glatten, matt glänzenden Blätter. Seine charakteristische Farbe verdankt der Rotkohl sogenannten Anthocyanen, seinen dunklen Pflanzenfarbstoffen. Wenn du Rotkohl selber machen möchtest, wirst du beim Kochen feststellen, dass verschiedene Zutaten seine Farbe beeinflussen. Durch die Beigabe von säurehaltigen Äpfeln, Essig oder Wein wird die rote Farbe dominant, Zucker lässt aufgrund seiner basischen Inhaltsstoffe den blauen Ton in den Vordergrund treten.

Vitaminreich genießen

Wie auch die Kohlrübe​ wird der Rotkohl zu den typischen Wintergemüsesorten gezählt. Er ist kalorienarm und weist einen hohen Anteil an wertvollen Nährstoffen auf. Neben Ballaststoffen enthält Rotkohl hohe Mengen an Magnesium, Kalium, Eisen, Selen und Vitamin K. Als Rohkost ist Rotkohl eine hervorragende Vitamin-C-Quelle.

Die richtige Lagerung von Rotkohl

Rotkohl ist gekühlt lange haltbar. Im Gemüsefach lässt sich der ganze Kopf problemlos bis zu 14 Tage lagern. Angeschnittenen Rotkohl hältst du einige Tage frisch, indem du ihn in Folie einschlägst. Wenn du Rotkohl einfrieren möchtest, blanchierst du ihn am besten kurz. Dadurch bleiben die wertvollen Nährstoffe weitgehend erhalten. Danach kannst du den in Gefrierbeuteln portionierten Rotkohl einfrieren und bis zu zehn Monate lagern. Auch geschmorter Rotkohl hält sich im Tiefkühlfach mehrere Monate und kann sowohl in der Mikrowelle als auch direkt auf dem Herd aufgetaut werden.

Rotkohl zubereiten – die richtige Verarbeitung

Schritt 1

Vor der Verarbeitung von Rotkohl solltest du Einweg-Küchenhandschuhe anziehen, da das Gemüse die Hände violett färbt. Nun kannst du ihn wie alle anderen Arten von Kohl vorbereiten.

Schritt 2

Zunächst entfernst du die äußeren Blätter, halbierst den ganzen Kopf und entfernst dann den Strunk mit einem scharfen Messer.

Schritt 3

Den Rotkohl anschließend in Streifen hobeln - mit einer Raspel, dem Messer oder einer Brotschneidemaschine. Die gehobelten Blätter solltest du gut mit Wasser abspülen.​​

Rotkohl selbstgemacht – einfache Anleitung und kreative Rezeptideen

Rotkohl eignet sich als Rohkost für einen Rotkohlsalat mit karamellisierten Walnüssen ebenso wie als Zutat für verschiedene warme Gerichte. Wenn du in rohem Zustand Rotkohl zubereiten möchtest, solltest du ihn sehr dünn hobeln, unter Beigabe von etwas Öl und Salz einige Minuten durchkneten und anschließend ziehen lassen, um ihn bekömmlicher zu machen. Als Blau- oder Rotkraut ist er geschmort in der Winterzeit eine beliebte Beilage zu Wild, Braten und Gans. In vielen Familien werden Blaukraut-Rezepte von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Als Basisrezept für geschmortes Blaukraut musst du lediglich zwei kleingeschnittene Zwiebeln in heißer Butter oder Butterschmalz glasig dünsten, mit Salz und Pfeffer den gehobelten Rotkohl würzen und beigeben und anschließend mit einem Lorbeerblatt mindestens eine halbe Stunde zugedeckt garen. Das Zugeben von Wasser nach Bedarf verhindert das Anbrennen.

Besonders schmackhaft wird das Wintergemüse durch die Beigabe verschiedener Gewürze. Du kannst Rotkohl verfeinern, indem du während des Garungsvorgangs zusätzlich eine Zimtstange, einige Wacholderbeeren oder Gewürznelken, Ingwer, Muskat und Rotwein zum Ablöschen beifügst. Für zusätzliches Aroma sorgen ein Schuss Apfelessig, etwas Zucker sowie gerissene oder in Stücke geschnittene Äpfel. Gegen Ende der Garzeit kannst du mit Johannis- oder Preiselbeergelee den fertigen Rotkohl würzen und eine noch fruchtigere Note erzielen. Du suchst nach raffinierten Rotkohl-Rezepten für dein Wintermenü? Mit unserem Rotkohlstrudel mit Nüssen und Thüringer Rotwickel mit Maronen ist abwechslungsreicher Genuss in der kalten Jahreszeit garantiert.

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