Brokkoli

Brokkoli

Als kalorienarmes Superfood ist Brokkoli kaum noch aus der Küche wegzudenken. Er lässt sich auf viele verschiedene Arten zubereiten und hat vielerlei Superkräfte. Das Kohlgemüse gehört zum Beispiel zu den Vitamin C-reichsten Gemüsesorten überhaupt und ihm werden viele wohltuende Wirkungen nachgesagt. In unserem Artikel haben wir interessante Fakten über Brokkoli zusammengetragen.​

Herkunft

Der Name Brokkoli (auch Broccoli) stammt aus dem Italienischen und bedeutet übersetzt Kohlsprossen. Seine ursprüngliche Heimat wird im östlichen Mittelmeerraum vermutet. Deutscher Brokkoli ist in den Sommermonaten bis Herbst erhältlich, ganzjährig wird der Bedarf durch Importe aus Spanien und Italien gedeckt. Die Gemüsepflanze ist eng verwandt mit dem Blumenkohl und gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und gilt als äußerst gesund.​

Ist Brokkoli gesund? Nährwerte und Inhaltsstoffe

Durch seine wichtigen Nährwerte wie Antioxidantien kann Brokkoli das Krebsrisiko verringern, stärkt das Herz und sorgt für schöne Haut. Beim Abnehmen kann der Brokkoli ebenfalls unterstützen, da er gerade mal 28 Kalorien pro 100 g mitbringt. Das Gemüse punktet mit Vitamin C, Betacarotin und wichtigen Mineralstoffen wie Kalzium, Kalium, Eisen, Magnesium und Zink. Brokkoli enthält, wie andere Kohlarten auch, wertvolle und sehr gesunde Glucosinolate (Senföl-Glycoside). Dank seiner zarten Zellstruktur ist er leicht bekömmlich.​

Brokkolisorten

Rund 150 Sorten des kalorienarmen Kohls sind in der EU zugelassen. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in ihrem Aussehen und der Herkunft. Der Brokkolikopf besteht aus kleinen, zur Ernte voll entwickelten Blütenknospen, auch Röschen genannt, die auf fleischigen Blütenstielen sitzen. Bekannt ist der dunkelgrüne, leicht bläulich schimmernde Brokkoli, seltener sind Sorten mit violetten, gelben oder sogar weißen Köpfen. Die häufigsten Sorten sind Calabree, Summer Purple und Penta.​

Einkaufstipps

Von Juni bis November ist in Deutschland Haupterntezeit. Außerhalb der Saison wird der Brokkoli meist aus Italien oder Spanien importiert.
​ In der Gemüseabteilung im Supermarkt wird Brokkoli in Folie eingeschweißt verkauft. Beim Kauf sollte auf eine kräftig grüne Farbe geachtet werden, welker Brokkoli verfärbt sich gelblich. Geputzt und gewaschen sind die Röschen auch als praktische Tiefkühlkost erhältlich.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Brokkoli sollte bis zur Verwendung kühl und dunkel und höchstens ein bis drei Tage gelagert werden, am besten im Gemüsefach des Kühlschranks. Die Folienumhüllung entfernt man erst kurz vor der Zubereitung – sie schützt den Brokkoli vor Austrocknung und Verlust der Nährwerte. Brokkoli zählt zum ethylenempfindlichen Gemüse und sollte zum Beispiel nicht in der Nähe von Äpfeln oder Tomaten gelagert werden, die dieses Reifegas produzieren.​

Zubereitungstipps

Ob roh im Salat, gedünstet als Beilage oder im Ofen überbacken, die Zubereitung von Brokkoli ist schnell und einfach. Nicht nur die feinen Röschen, auch die Stiele und sogar die Blätter finden in der Küche Verwendung. Geschält schmeckt der Strunk sehr zart, mit Schale ist er aber noch reicher an Nährstoffen. Eine kurze Garzeit von 4-8 Minuten wahrt viele wertvolle Nährstoffe.
Wegen seiner geringen Kalorien wird der Brokkoli gerne im Zuge einer Diät als Saft verzehrt. Für vollen Brokkoli-Genuss haben wir hilfreiche Tipps zum Waschen und Kochen​ zusammengestellt.

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