Pfifferling

Pfifferling

Diese tollen Leckerbissen direkt aus dem Wald sind eine beliebte Zutat in unzähligen Rezepten und peppen deine Gerichte so richtig auf. Die Rede ist von Pifferlingen, die nicht nur vielseitig kombinierbar sind, sondern auch einen unverwechselbaren Geschmack liefern. Du fragst dich wie man die Pilze am besten lagert, damit sie so lange wie möglich frisch bleiben? Wir, vom MAGGI Kochstudio, beantworten dir diese und noch viele weitere Fragen – damit deine Gerichte jetzt noch besser schmecken! ​

Herkunft

Der Pfifferling, auch Eierschwämmchen genannt, ist ein Pilz mit dotter- bis goldgelber Farbe. Der trichterförmige Hut geht in den kräftigen, fleischigen Stiel über. Pfifferlinge kommen in Europa, Asien, Nord- und Südamerika sowie Australien vor und wachsen in Laub- und Nadelwäldern am liebsten unter Buchen und Fichten.

Inhaltsstoffe

100 g Pfifferlinge besitzen gerade mal 11 Kalorien. Sie liefern hochwertiges Eiweiß, Vitamine, unter anderem Vitamin B2, sowie Kalium und Magnesium. Achtung: Pfifferlinge sind schwer verdaulich – daher besser mittags als abends genießen.

Pfifferlinge sammeln

Beim Pilzsammeln erkennst du den Pfifferling an seiner intensiv rotgelben Farbe und an seinem aprikosenartigen Geruch. Wildpilze unmittelbar über dem Boden mit einem Messer abschneiden oder vorsichtig aus dem Boden drehen und die Bodenöffnung wieder verschließen. Zum Transport eignet sich ein ungefütterter offener Korb – in Plastiktüten verderben Pilze sehr rasch. Achtung: Beim Sammeln von Pilzen ist stets größtmögliche Vorsicht geboten. Um einen Pilz sicher bestimmen zu können, ist viel Erfahrung und eine sorgfältige Prüfung aller Merkmale nötig. Beim geringsten Zweifel an der Identität eines Pilzes gilt: Nicht mitnehmen oder gar essen!

Einkaufstipps

Pfifferlinge werden von Juni bis November auf Wochenmärkten, im Supermarkt und in Feinkostläden angeboten. Getrocknet, im Glas oder tiefgekühlt sind sie das ganze Jahr in gut sortierten Supermärkten und Feinkostabteilungen erhältlich.
Beim Kauf frischer Speisepilze darauf achten, dass sie fest und prall sind und keine feuchten Stellen aufweisen. Trockene Stielenden oder braune Stellen sowie ein muffiger Geruch deuten auf ältere Ware hin! Zeichen für gute Qualität ist ein frischer Geruch, leicht nach Aprikosen. Kleine Exemplare schmecken intensiver. Und: Pfifferlinge, die in Spankörben oder Papiertüten verpackt sind, gegenüber solchen bevorzugen, die in Plastik verpackt sind.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Pfifferlinge nicht in Plastikbeuteln oder Plastikdosen aufbewahren, hier verderben sie schnell. Pfifferlinge lagern am besten in einem luftdurchlässigen Gefäß im Gemüsefach des Kühlschranks – dort bleiben sie zwei bis drei Tage frisch. Ideal ist es allerdings, sie sofort zu verarbeiten.
Pilze, die man vorher kurz in kochendem Salzwasser blanchiert, können bis zu sechs Monate eingefroren werden. Achtung: Tiefgefrorene Pilze nicht auftauen, sondern wie frische Pilze direkt in die Pfanne oder Auflaufform gegeben werden. So lassen sie sich bequem weiterverarbeiten.
Reste von Pfifferlinggerichten nur einen Tag im Kühlschrank aufbewahren, da Pilze leicht verderblich sind. Beim Aufwärmen darauf achten, dass eine Mindesttemperatur von 70°C erreicht wird – am besten in einem Topf oder einer Pfanne auf dem Herd kochen. Vom Aufwärmen in der Mikrowelle raten wir ab.

Zubereitungstipps

Wenn Wildpilze mit Erde behaftet sind, unter fließendem Wasser vorsichtig abbürsten und trocken tupfen. Dann Stiel und Kappe trennen, Stielende abschneiden, dann Stiel und Kappe in Streifen oder Stücke schneiden. Kleine Pilze am besten ganz lassen. Bei Wildpilzen zusätzlich die Lamellen entfernen, da sich hier Schwermetalle und Schadstoffe ablagern.



Wir, vom MAGGI Kochstudio, wünschen guten Appetit! ​

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