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Inhaltsverzeichnis

Mehlschwitze – Was ist das?

Mehlschwitze, auch Einbrenne, Schwitzmehl oder aus dem Französischen Roux genannt, ist eine Mischung aus Mehl und Fett. Das Fett wird erhitzt und Mehl darin eingerührt und angeschwitzt. Mehlschwitze kannst du als Grundlage für verschieden Saucen verwenden, aber auch zum Eindicken von Suppen oder Eintöpfen. Je nachdem, was du kochst, kannst du eine helle, eine blonde und eine dunkle Mehlschwitze machen. Wie du die verschiedenen Mehlschwitzen machst, erfährst du weiter unten in unserer Schritt-für-Schritt Anleitung. Die helle Mehlschwitze eignet sich gut für Käse- oder Senfsaucen sowie für die klassische Béchamelsauce. Die dunkle Mehlschwitze ist toll für kräftige Bratensaucen. Die Menge deiner Mehlschwitze richtet sich übrigens nach der gewünschten Konsistenz: Möchtest du eine schön dickflüssige Sauce kochen, solltest du recht viel Mehlschwitze machen. Soll sie nur dazu dienen eine Suppe ein wenig einzudicken, brauchst du nicht viel Mehlschwitze.

Klassische Mehlschwitze - Rezept

Du kannst Mehlschwitzen mit verschiedenen Gewürzen oder auch Zwiebeln und Speck nach Belieben variieren. Wir zeigen dir hier das klassische Mehlschwitze-Rezept. Hierfür benötigst du die folgenden beiden Zutaten in einem Mischverhältnis von 50:50.

Grundrezept (für 1 Liter Flüssigkeit)

  • 50 g Mehl
  • 50 g Butter

Mehr steckt nicht drin - ganz einfach!

Schritt-für-Schritt Anleitung:

  1. Zerlasse die Butter bei schwacher Hitze in einem Topf.
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  2. Gib das Mehl vorsichtig und langsam hinzu und verrühre es gründlich mit dem Schneebesen, bis eine glatte Masse entsteht.
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  3. Lasse deine Mehlschwitze rösten für:
  • 2 Minuten, wenn du eine helle Mehlschwitze machen willst.
  • 4-5 Minuten für eine blonde Mehlschwitze
  • bis zu 8 Minuten für eine dunkle Mehlschwitze

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Du willst eine einfache Sauce aus deiner Mehlschwitze machen? Dann rühre in die fertige Mehlschwitze nach und nach etwa 1 Liter Flüssigkeit ein. Das kann Gemüsebrühe sein, Milch, Braten- oder Kochflüssigkeit. Sobald alle Klümpchen durch dein fleißiges Rühren verschwunden sind, lasse deine Basissauce 8-10 Minuten köcheln und eindicken. Nun kannst du sie nach Belieben würzen und abschmecken: Mit Salz und Pfeffer sowie Muskatnuss oder verschiedenen Kräutern.

Übrigens: Erst durch das Köcheln verliert deine Sauce den Mehlgeschmack der Einbrenne.

Tipp: Du kannst deine Mehlschwitze auch ohne Butter machen. Nimmst du stattdessen pflanzliche Margarine, hast du eine vegane Mehlschwitze. Für eine dunkle Einbrenne eignet sich Schmalz oder Pflanzenöl sehr gut, da diese Art von Fett eine höhere Temperatur verträgt als Butter.

Mehlschwitze herstellen

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Mehlschwitze herstellen

 

 

Mehlschwitze bildet die Grundlage unzähliger klassischer Saucen. Mit unserer Anleitung lernst du, wie du Mehlschwitze ganz leicht herstellst!

Welches Mehl für Mehlschwitze?

Für die klassische Mehlschwitze kommt Weizenmehl zum Einsatz. Alternativ kannst du aber auch variieren und nach Belieben Dinkel- oder Vollkornmehl verwenden. Lediglich von Maismehl raten wir dir ab, da die Mehlschwitze damit nicht gelingt. Ernährst du dich glutenfrei, kannst du glutenfreies Mehl für deine Mehlschwitze verwenden. Gib aber vorher etwas Stärke unter das Mehl und nimm weniger Fett beim Anschwitzen. So kannst du auch problemlos eine glutenfreie Mehlschwitze machen.

Warum klumpt Mehlschwitze?

Wenn du eine Mehlschwitze machst und beim Anschwitzen nicht ausreichend rührst, bilden sich Klümpchen. Das Geheimnis ist also: Rühren, rühren, rühren! Spätestens, wenn du die Mehlschwitze weiterverarbeitest, kannst du entstandene Klumpen gut durch Rühren wieder wegbekommen.

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