MAGGI Wir kümmern uns um die Umwelt

Wir beschaffen unsere Rohstoffe verantwortungsvoll

MAGGI Rohstoff Tomate

Wir bei MAGGI möchten wissen, wo genau die Zutaten für unsere Produkte herkommen und unter welchen Bedingungen sie angebaut, geerntet und transportiert werden. Deshalb wollen wir bis Ende 2020 21 Gemüse- und Kräutersorten aus verantwortungsvollem Anbau beschaffen. Und wenn du dich nun fragst, wie wir gerade auf die Zahl 21 kommen – die Antwort ist ganz einfach: Diese Gruppe umfasst die für unsere Produkte wichtigsten Gemüse- und Kräutersorten – und das sind eben genau 21 Stück.

Verantwortungsvolle Beschaffung – was heißt das genau?

MAGGI Tomatenfeld

Was verantwortungsvolle Beschaffung bedeutet, möchten wir dir gerne am Beispiel der Tomate zeigen. Sie ist nämlich der „Top-Rohstoff“ für MAGGI, also unsere am häufigsten verwendete Gemüsesorte und damit in sehr vielen MAGGI Produkten enthalten.

Wir produzieren in Deutschland nur mit Tomaten aus Spanien, Italien und Portugal. Dort sind die Anbaubedingungen optimal und wir haben die Möglichkeit, die sehr großen Mengen an sonnengereiften Tomaten zu kaufen, die wir für unsere Produkte brauchen. Doch wir kaufen unsere Tomaten dort nicht einfach bei irgendwem. Seit 2013 finden sogenannte Assessments statt, d.h. wir prüfen die Anbau- und Erntebedingungen vor Ort sehr genau. Als Basis dafür dienen uns die Nestlé Richtlinien für verantwortungsvolle Beschaffung. Um den verantwortungsvollen Anbau zu unterstützen, arbeitet MAGGI in Spanien außerdem seit 2014 mit einer NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) zusammen, der Fundacion Global Nature.

Damit sich auch Foodblogger, Journalisten, Mitglieder des Nestlé Verbraucherbeirats und des Nestlé NGO-Beirats vor Ort von unseren Maßnahmen zur verantwortungsvollen Rohstoffbeschaffung überzeugen konnten, besuchten wir in diesem Sommer gemeinsam mit ihnen Conesa, unseren größten Tomatenlieferanten, in der spanischen Extremadura. Dort konnten sie frische Tomaten direkt auf dem Feld probieren und den spannenden Weg der Tomaten ganz genau kennenlernen: vom Anbau über die Ernte bis hin zum Waschen und der Verarbeitung zu Tomatenmark und -pulver in der örtlichen Fabrik. In diesem Film erfährst du noch mehr über diesen Besuch und die verantwortungsvolle Beschaffung.

Zum YouTube-Video>

Gemeinsam nachhaltige Anbaumethoden entwickeln und etablieren

Mit unseren Projektpartnern, der Fundacion und Conesa, wurden 2014 in einem Workshop Maßnahmen für 2015 entwickelt. Diese betreffen z.B. den Einsatz von Wasser, Pestiziden und Düngemitteln und das Anlegen von Blühstreifen und Echsenhügeln zum Erhalt von Biodiversität. Unser Ziel ist dabei, umweltfreundliche Anbaumethoden stärker unter spanischen Bauern zu verbreiten und die Wettbewerbsfähigkeit und Produktqualität zu erhöhen. Denn Umweltschutz und Wettbewerbsfähigkeit sind kein Widerspruch.

Damit wir überprüfen können, wie erfolgreich diese Maßnahmen umgesetzt werden, legen wir noch verschiedene Kennzahlen fest. Diese Kennzahlen erarbeiten wir aktuell anhand des Projektes mit den Bauern: dazu schauen wir uns an, was besonders gut funktioniert und identifizieren so die richtigen Werte. Nach der nächsten Ernte werten wir dann aus, ob unsere Ziele erreicht wurden und welche neuen Erkenntnisse uns diese Auswertung bringt.

Aus den gesammelten Ergebnissen entwickeln wir dann ein Handbuch, das wir allen Bauern als Ratgeber zur Verfügung stellen. So erfahren sie direkt aus der Praxis, wie sie natürliche Ressourcen schonen können und ihre Tomaten verantwortungsvoll anbauen. Damit wir die Rohstoffe guten Gewissens kaufen können und du ein gutes Gefühl beim Genießen unserer MAGGI Produkte hast.

Wir lernen aus Kritik – zum Beispiel bei Palmöl

Ein Rohstoff, der in der Öffentlichkeit immer wieder kritisch diskutiert wird, ist Palmöl. Nestlé wurde in der Vergangenheit dafür kritisiert, Palmöl von einem Lieferanten zu beziehen, der für die Zerstörung von Regenwald verantwortlich gemacht wurde. Wir haben diese Kritik ernst genommen und daher strenge Richtlinien für das von uns verarbeitete Palmöl beschlossen. Natürlich überprüfen wir, ob unsere Lieferanten diese Richtlinien einhalten.

Bei der Gewinnung von Palmöl ist es besonders wichtig, Risiken für die Umwelt und die Gesellschaft so gering wie möglich zu halten oder im Idealfall ganz zu vermeiden. Deshalb kauft MAGGI seit Ende 2014 nur noch zertifiziertes Palmöl aus verantwortungsvollem Anbau. Aber wer zertifiziert hier und was heißt das genau?

MAGGI zertifiziertes Palmöl

70 Prozent unseres Palmöls werden vom RSPO (Round Table on Sustainable Palm Oil) zertifiziert. Diese Organisation ist ein Zusammenschluss aus Umweltschutzverbänden sowie Firmen und Verbänden, die Palmöl gewinnen oder verarbeiten. Sie hat Standards für Umweltschutz und Arbeitsbedingungen festgelegt und kontrolliert vor Ort, ob diese auch eingehalten werden.

30 Prozent des von MAGGI verwendeten Palmöls wird nach den Nestlé Richtlinien für verantwortungsvolle Beschaffung überprüft. Diese sogenannten Responsible Sourcing Guidelines sind sogar noch umfassender und strenger als die Standards des RSPO. Sie wurden gemeinsam mit der Nichtregierungsorganisation The Forest Trust (TFT) entwickelt und werden von ihm regelmäßig überprüft. So wissen wir bei diesem Palmöl z.B. genau, welche Plantagen ihre Palmfrüchte an welche Ölmühlen liefern. Und wir fordern, dass keine neuen Anbauflächen in Moorgebieten entstehen, weil große Mengen CO2 in den Mooren gespeichert werden. Außerdem beteiligt sich Nestlé u.a. an Aufforstungsprojekten in Malaysia, wie dem Projekt „RiLeaf“.

Wenn du mehr über unsere Anbaurichtlinien erfahren willst, kannst du sie dir hier anschauen: Nestlé Anbaurichtlinien >

Oder du stellst uns deine Fragen zur verantwortungsvollen Beschaffung direkt: fragen@maggi.de.