Hallo, ich bin Patricia

Ich liebe gutes Essen und für gemeinsame Kochabende mit Freunden bin ich immer zu haben. Am liebsten koche ich schnelle Gerichte und lasse mich gern durch die Zutaten, die ich zu Hause im Kühlschrank finde, inspirieren. Was bei meinem Essen jedoch nie fehlen darf: frische Kräuter!

Pilze, Pilze überall!

Pilze sind 2018 absolut im Trend. Welche Pilze es überhaupt gibt, woran du sie erkennst und was für leckere Gerichte du damit zaubern kannst, liest du heute in meinem Artikel.

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​​Wer hat Lust auf leckere Pilze?


Egal ob auf der Pasta, im Risotto oder in der asiatischen Küche: Pilze peppen dein Gericht auf. Sie sind vielfältig und entfalten je nach Zubereitung ganz verschiedene Aromen. Der absolute Allrounder unter den Pilzen ist und bleibt der Champignon. Jeder kennt und liebt ihn. Doch was für Pilze gibt es denn noch?

Ich zeige euch heute mal fünf Pilze, die ich besonders lecker finde und die du in Zukunft bei deinen kulinarischen Erlebnissen nicht verpassen darfst. Keine Angst - auf eine Pilzsammlung musst du dich jetzt nicht begeben :) - alle Pilze, die ich dir vorstelle, erhältst du z.B. in einer Markthalle oder in einem gut sortierten Supermarkt.​

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​Shiitak​e​​​


Schon mal probiert? Shiitake sind bei uns schon lange voll im Trend. Ursprünglich stammen sie aus Asien und sind fester Bestandteil der traditionellen chinesischen und japanischen Küche. Sie werden das ganze Jahr üb
er gezüchtet und du kannst sie entweder frisch oder in getrockneter Form kaufen. Gut zu erkennen sind Shiitake an ihrem rot-braunen Hut, der auch ab und zu mal Risse, Flecken und Schuppen haben kann. Das ist jedoch kein Qualitätsmangel, sondern ganz normal.

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Wenn du dich jetzt schon auf die Socken machst, um sie einzukaufen - achte beim Kauf darauf, dass der Hut nicht ausgetrocknet, sondern prall und saftig ist. Du kannst ihn, genau wie Champignons, mit einem Pinsel oder Küchenkrepp putzen und die angetrockneten Stielenden entfernen. Und dann geht‘s schon los mit meinem Rezept. Viel Spaß! :)

 Shiitake Rezept

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​Enoki​

​​Die feinen weißen Pilze, die du hier siehst, nennen sich Enoki und stammen ursprünglich aus Japan. Bei uns sind sie auch unter Samtfußrüblinge bekannt. Enoki lieben Frost, weshalb sie in der kalten Jahreszeit gut wachsen und gedeihen. Bei uns aber gibt es sie vor allem in kultivierter Form. 

 Enoki

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Enoki sind mit ihren langen samtigen Stielen und ihren winzigen Köpfchen äußerst dekorativ für viele Gerichte. Durch ihren zarten nussigen Geschmack sind sie auch bei mir sehr beliebt. Ich esse sie gerne roh auf meinem Salat, als Beilage oder auch in Suppen. Kleiner Tipp: Enoki machen nicht sehr satt - daher sind sie als Dekoration perfekt geeignet. 

Bevor du mit dem Kochen startest, musst du den Wurzelansatz der Enoki entfernen, so dass sie sich vereinzeln. Anschließend kannst du sie vorsichtig mit einer Bürste oder Küchenkrepp reinigen und sie sind bereit zum Kochen. Ein leckeres Rezept, das du unbedingt ausprobieren solltest ist der Soba-Nudelsalat mit gebackenen Enoki-Pilzen und Garnelen. Diese kannst du übrigens auch einfach weglassen, falls du vegetarisch lebst. ;)

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​Au​sternpilz


​​​​Der Austernpilz, auch Austernseitling genannt, ist mittlerweile einer der beliebtesten Kulturspeisepilze. Er punktet mit seinem vollen und kräftigen Geschmack und steht dem Champignon und dem Shiitake in nichts nach. Egal ob als Hauptgang im gebratenen, gegrillten, geschmorten oder gratinierten Zustand, oder als Vorspeise - du kannst ihn ganz vielfältig zubereiten. ​​

 Austernpilz

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Austernpilze erkennst du gut an dem großen, muschelförmigen Hut, dessen Farbe von hellbeige über grau bis braun reichen kann. Das hat jedoch im Gegensatz zur Morchel keinen Einfluss auf den Geschmack. Übrigens ist sein kurzer Stil genauso lecker wie der Hut.

Austernliebhaber müssen nicht bis zum Herbst warten, denn der Pilz ist das ganze Jahr in guter und gleichbleibender Qualität erhältlich, da er ausschließlich bei uns aus dem Zuchtanbau stammt. Frische Austernpilze erkennst du auch hier an festem und saftigem Fleisch. Nicht mehr frische Austernpilze schmecken eher zäh, statt zart.

Du hast Hunger auf Austernpilze bekommen? Dann lege gleich los. Auch hier hast du nicht viel Aufwand beim Putzen. Waschen ist überflüssig – einfach mit einem Pinsel oder Küchenkrepp leicht saubermachen, die Stielende entfernen und eventuell sehr große Pilzhüte klein schneiden. Falls du einen weißen Belag auf dem Austernhut findest – keine Sorge – das ist ein typischer Bestandteil des Pilzes.

Genauso vielfältig wie dieser Pilz sind die leckeren Rezepte, die man mit Austernpilzen zubereiten kann. Wie wäre es mal mit scharfem Austernpilz-Wok mit Pak Choi​? :-) 

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​Morchel​


​​Morcheln sind besondere Pilze. Nicht nur, dass ihr äußeres Erscheinungsbild mit ihren gefächerten und schwammartigen Hüten einzigartig ist, sondern auch ihr Geschmack und ihre Seltenheit machen Morcheln zu einer besonderen Delikatesse. Besonders durch ihren kräftig nussigen Geschmack passen sie hervorragend zur klassischen Küche - vor allem zu Wildgerichten – aber auch zu Spargel. ​

 Morchel

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Es gibt verschiedene Morchel-Sorten. Die für uns bekannteste Morchel ist die Spitzmorchel, welche du gut an ihrer mützenartigen Form ihres Hutes erkennen kannst. Der Hut der Morchel kann von hellockerfarben über gelblich-braun bis fast schwarz reichen. Dabei gilt, je dunkler der Hut, desto aromatischer ist die Morchel und damit zugleich auch teurer und seltener. Zum Glück sind Morcheln so aromatisch und intensiv im Geschmack, dass bereits kleinste Mengen in deinem Gericht ausreichen.

Morcheln sind zudem zum Bedauern ihrer Liebhaber keine Zuchtpilze und beginnen im Gegensatz zu fast allen anderen Pilzen im Frühjahr an zu wachsen. Alle Sorten der Morcheln sind zwar genießbar, aber sie dürfen nicht im rohen Zustand gegessen werden. Sie enthalten roh ein Gift, welches durch ein mindestens 5-minütiges Kochen in Wasser oder durch ein mindestens 6-monatiges Trocknen zerstört wird – danach kannst du sie weiterverarbeiten.

Bevor du beginnst die Morcheln zu kochen, solltest du sie gründlich reinigen - am besten geht das durch Ausklopfen oder mit einem langhaarigen Pinsel. Ich halbiere die Morcheln gerne, um auch auf ungebetene Gäste (wie kleine Insekten) zu inspizieren. :) 

Jetzt fragst du dich bestimmt und die sollen wirklich schmecken? Probier‘s aus mit diesem köstlichen Rezept!

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​​​Mu-Err / chinesische Morchel

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Der Mu-err trägt viele Namen – so ist er auch unter chinesische Morchel, Judasohr oder Holunderpilz bekannt. Er hat ein ungewöhnliches Aussehen und erinnert durch seine flache Form an eine Ohrmuschel. Meistens wird er in der asiatischen und vor allem chinesischen Küche verwendet. Mu-err werden auf Holzstämmen gezüchtet - sie wachsen aber auch in der Natur auf Bäumen, besonders oft an Holunder, Birke oder Walnussbäumen. ​

 Mu Err

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Du kannst diesen Pilz das ganze Jahr über – vor allem in getrockneter Form – in asiatischen Lebensmittelmärkten finden. Frische Mu-err werden eher selten angeboten – falls doch – solltest du darauf achten, dass das Fleisch etwas durchschimmernd und bräunlich ist.

Damit du den Mu-err in getrockneter Form gut verwenden kannst, musst du ihn mind. 30 Minuten in Wasser einweichen und dabei das Wasser mehrmals wechseln.

Ich verwende immer die getrocknete Form des Mu-err, da er so viel länger haltbar ist und ich ihn immer dann in meine leckeren Gerichte einsetzen kann, wenn ich Lust darauf habe. Außerdem vergrößern sich die Pilze durch das Quellen und erhalten einen milden pilzartigen Geschmack. Was ich an diesen Pilzen besonders toll finde: sie nehmen leicht den Geschmack der Flüssigkeit an, in der sie gekocht werden. Auch die Konsistenz d​er Pilze finde ich interessant. Sie erinnert etwas an Meeresalgen. Auch dieser Pilz passt durch seinen milden Geschmack zu vielen Gerichten. Mir schmecken Quinoa-Bratlinge mit Garnelen​ besonders gut. Super zu diesen Bratlingen passt übrigens ein süß sauer Asia-Dip und ein frischer Salat.

 Kennt ihr vllt noch coole Rezepte mit diesen Pilzen oder auch mit anderen Pilzen? Schreibt sie gerne in die Kommentare - ich lasse mich immer gerne mit neuen Rezepten inspirieren! Viel Spaß beim Nachkochen und Ausprobieren! Liebe Grüße, Patricia
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