Maronen oder Esskastanien

Maronen oder Esskastanien

Diese kleinen, braunen Nussfrüchte muss man einfach lieben. Sie begleiten uns durch Herbst und Winter und schmecken einfach unglaublich lecker. Wusstest du wo der Unterschied zwischen den zwei Sorten liegt? Esskastanien haben in der Regel einen milderen Geschmack und sind etwas runder und kleiner als Maronen. Beide Sorten galten ursprünglich als “Brot oder Kartoffeln der Armen” und werden heute, in Form von Kastanienmehl oder frischen Esskastanien und Maronen zu verschiedensten Gerichten verarbeitet. Du möchtest wissen wie die Zubereitung funktioniert? Wir, vom MAGGI Kochstudio, haben eine Anleitung für dich zusammengestellt, mit deren Hilfe deine Kastanien richtig lecker werden.

Direkt aus dem Backofen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Kastanien zuzubereiten. Die erste Variante, die wir dir vorstellen möchten, kommt direkt aus dem Backofen. Und so geht’s:

So leicht geht´s

Schritt 1

Maronenschale auf der runden Seite kreuzweise einschneiden.

Schritt 2

Bei 180 Grad für etwa 20 Minuten in den Backofen legen, bis die Schale platzt. Damit die Kastanien nicht austrocknen, kann ein ofenfestes Gefäß mit Wasser in den Ofen gestellt werden.

Schritt 3

Nach der Backzeit können Schale und Haut vorsichtig mit den Fingern oder einem kleinen Messer entfernt werden.

Geritzt, gekocht, gegessen!

Alternativ kannst du deinen Maronen oder Esskastanien natürlich auch im Kochtopf zubereiten. Wie das funktioniert? Los geht´s:

Schritt 1

Kastanien - Schritt 1

Schale an der spitz zulaufenden Seite kreuzweise einschneiden und die Maronen​ etwa 20 Minuten in kochendes Salzwasser legen

Schritt 2

Kastanien - Schritt 2

So heiß wie möglich schälen – dann lösen sich Haut und Schale besonders leicht.

Tipps: Maronen können auch in der Pfanne geröstet oder karamellisiert werden.

Du kannst außerdem durch einen einfachen Test herausfinden, ob deine Maronen frisch sind. Lege sie dazu in lauwarmes Wasser ein. Sinken die Nussfrüchte zu Boden, sind sie frisch. Schwimmen sie aber an der Oberfläche, sind sie alt.

Ein untrügliches Zeichen von Frische sind pralle, glänzende Maronen. Matte und stumpfe Maronen sind alt und eingetrocknet.

Maronen mal anders


Maroni rösten, backen und kochen ist eine feine Sache, aber die kleinen Nussfrüchte können noch mehr und sind vielseitig verwendbar. Eine heiße Maronensuppe ist perfekt für kalte Tage auf der Couch. Sie wärmt nicht nur von innen und macht satt, 100g Maronen enthalten gerade mal 192 kcal – Da dürfen es gerne auch mal zwei Portionen sein. Die süße Note gibt vielen herzhaften Rezepten eine besondere Note. Überrasche deine Gäste mit einer besonderen Füllung im Weihnachtsbraten oder überbackenen Wildschweinmedaillons.

Wir, vom MAGGI Kochstudio, wünschen viel Erfolg und guten Appetit!

​©GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH

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