Raclette

Raclette

​​Ob zu Weihnachten, Sylvester, oder einfach mal als tolles Familienessen zwischendurch – das Racelette hat sich mittlerweile als beliebte Familientradition durchgesetzt und bietet jedes Mal aufs Neue puren Genuss der einen wortwörtlich zum Schmelzen bringt. Du liebst es gemeinsam mit Familie und Freunden ein tolles Racelette-Festessen zuzubereiten und zusammen mit den Liebsten zu Schlemmen? Dann haben wir, vom MAGGI Kochstudio hier einige hilfreiche Tipps und Tricks rund um den französischen Trend, die dich interessieren könnten.

Herkunft

Das Wort Raclette stammt aus dem Französischen, wobei „râcler“ soviel wie „schaben“ bedeutet. Schon im 13. Jahrhundert schmolzen Hirten in den Schweizer Alpen Stücke vom Käselaib über offenem Feuer und schabten sich dann ihre Portion mit einem Raclette (Schabeisen) ab.

Gerätekunde

Noch heute gibt es Raclettegeräte, die an die alte Tradition anknüpfen: Hier können in die Käsehalter halbe oder geviertelte runde Laibe eingesetzt werden, die es mit gereinigter Rinde fertig zu kaufen gibt. Die Heizspirale sitzt seitlich, zum Käseleib hin ausgerichtet. Moderne Raclettegeräte arbeiten alle nach demselben Prinzip: Unter den Heizschlangen garen die Zutaten in kleinen Pfännchen.

Heißer Stein

Auf dem heißen Stein können Sie Eier, Fisch, Fleisch, Gemüse oder Obst braten. Der heiße Stein wird zunächst im Backofen oder unter den Heizschlangen des Geräts vorgeheizt und dann auf dem Tisch elektrisch betrieben – so bleibt die Temperatur dank eines Reglers konstant. Vor dem Verwenden leicht einölen und etwa 30 Minuten aufheizen.

Zubereitung und Kombinationen

Herzstück des Raclette ist der Käse. Hier eignen sich beinahe alle Sorten: Original Raclettekäse, der je nach Reife mild bis aromatisch im Geschmack ist, mild-nussiger Emmentaler, würziger alter Gouda oder Greyerzer, ein feinsäuerlicher Butterkäse, der auch mit süßen Zutaten harmoniert, sowie milder Mozzarella.

Käserinde entfernen und Käse in 2-3mm dicke Scheiben schneiden, die etwas kleiner als die Pfännchen sind. Für manche Gerichte eignet sich auch (frisch) geriebener Käse. Pro Person rechnet man ca 250 g Käse.

Gemüse wie Tomaten, Paprika oder Champignons in kleinen Stückchen oder Scheiben passen gut ins Pfännchen. Feste Gemüsesorten wie Brokkoli am besten zuvor bissfest blanchieren. Auch saure Gurken oder Oliven in Scheiben sind fürs Raclette geeignet, daneben Gemüse aus der Dose wie Mais oder Silberzwiebeln. Pro Person etwa 200 g Gemüse rechnen.

Schinkenstücke, Bündner Fleisch, Salami, Frikadellen oder Wiener Würste, jeweils in feinen Scheiben geschnitten, eignen sich gut zum Überbacken. Aber auch Thunfisch aus der Dose, Lachs oder Schrimps, kleine Muscheln und Tintenfische harmonieren mit Käse.

Klassische Beilage zum Raclette sind Pellkartoffeln. Pro Person rechnet man mit etwa 200 g Kartoffeln als Beilage.

Süßes

Auch Früchte wie Ananas, am besten in Kombination mit Schinken, können mit Käse überbacken und mit Dips verfeinert werden.

Wir, vom MAGGI Kochstudio wünschen guten Appetit! ​

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