Du hast zu viele Nudeln gekocht und fragst dich: Kann man gekochte Nudeln einfrieren? Ja, das geht wunderbar! Mit den richtigen Tipps sparst du nicht nur Zeit im Küchenalltag, sondern vermeidest auch Lebensmittelverschwendung. In diesem Ratgeber zeigen wir dir, wie du Pasta perfekt einfrierst und wieder auftaust.

Inhaltsverzeichnis​​​​

Schale mit gekochten Nudeln und Gefrierbeutel mit Nudeln auf Holztisch

Gekochte Nudeln richtig einfrieren in 5 einfachen Schritten

Das Nudeln einfrieren ist super leicht, wenn du ein paar einfache Regeln befolgst. So stellst du sicher, dass deine Pasta auch nach dem Auftauen noch herrlich schmeckt und die perfekte Konsistenz hat.

So gehst du vor:

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1. Schritt

Nudeln „al dente“ kochen:

Koche die Nudeln etwas kürzer als auf der Packung angegeben, sodass sie noch Biss haben. Sie garen dann beim späteren Aufwärmen nach.

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2. Schritt

Abschrecken und abtropfen lassen:

Gieße die Nudeln ab und spüle sie kurz mit kaltem Wasser. Das stoppt den Garprozess. Lass sie danach sehr gut in einem Sieb abtropfen, um Eiskristalle zu vermeiden.

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3. Schritt

Mit Öl mischen:

Gib einen kleinen Schuss Pflanzenöl (ca. 1 TL pro 250 g Nudeln) über die Pasta und mische alles gut durch. Das verhindert, dass die Nudeln beim Einfrieren aneinanderkleben.

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4. Schritt

Portionieren und verpacken:

Teile die abgekühlten Nudeln in praktische Portionen auf. Fülle sie in luftdichte Gefrierbeutel oder -dosen. Drücke so viel Luft wie möglich aus den Beuteln, um Gefrierbrand zu verhindern.

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5. Schritt

Beschriften und einfrieren:

Notiere das Datum auf der Verpackung. So behältst du den Überblick. Nun sind deine Nudeln bereit für das Gefrierfach!

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Verschiedene Nudelsorten auf dunkler Flaeche mit Tomaten und Basilikum

Welche Nudelsorten eignen sich am besten zum Einfrieren?

Grundsätzlich kannst du fast alle Nudelsorten einfrieren. Einige behalten ihre Form und Textur jedoch besser als andere.

NudelsorteGut zum Einfrieren?Tipps
Kurze, feste Formen (Penne, Fusilli, Rigatoni)Sehr gut Behalten ihre Form und Bissfestigkeit ideal. Perfekt für Aufläufe oder schnelle Pfannengerichte.
Lange, dünne Formen (Spaghetti, Linguine)GutSie können leicht aneinanderkleben. Unbedingt mit Öl mischen und locker verpacken.
Vollkornnudeln

Gut

 

Haben eine robustere Struktur und eignen sich daher gut zum Einfrieren.
Feine Nudeln (z.B. Engelshaar, Nr. 1)Weniger geeignetWerden nach dem Auftauen schnell matschig. Besser frisch kochen.

MAGGI Nudeln: ready wenn du es bist

Wenn es schnell gehen muss: Genieße im Handumdrehen leckere Nudelgerichte ideal für Alltag, Pause oder spontane Genussmomente.
Zwei Behaelter mit Nudeln und Sauce auf Holztisch, umgeben von Tomaten, Zwiebeln und Kraeutern

Nudeln mit Sauce einfrieren: Darauf solltest du achten

Ja, du kannst auch Nudeln mit Sauce einfrieren! Das ist die perfekte Lösung für ein schnelles, selbstgemachtes Fertiggericht. Am besten frierst du Nudeln und Sauce getrennt voneinander ein, um ein matschiges Ergebnis zu vermeiden. Wenn es aber schnell gehen muss, kannst du sie auch gemischt einfrieren.

Worauf man beim Einfrieren von Nudeln mit Pesto achten muss:

Damit deine Nudeln mit Pesto nach dem Auftauen noch wunderbar schmecken, ist es wichtig, die gekochten Nudeln vollständig abkühlen zu lassen, bevor du sie mit dem Pesto vermischst. Sei dabei sparsam mit dem Pesto, denn du kannst nach dem Auftauen immer noch frisches Pesto hinzufügen. Parmesan gibst du am besten erst nach dem Erwärmen hinzu. Friere die Nudeln luftdicht und portioniert ein und taue sie später idealerweise langsam im Kühlschrank auf, bevor du sie erwärmst.

Kann man Carbonara einfrieren?

Carbonara einzufrieren ist eher schwierig, da die empfindliche Ei-Käse-Sauce beim Auftauen und Wiedererwärmen sehr leicht gerinnt oder sich unschön trennt. Die cremige Textur geht dabei oft verloren. Am besten frierst du die gekochten Nudeln und den knusprig gebratenen Speck getrennt voneinander ein. Die frische Sauce aus Ei und Käse solltest du dann immer erst kurz vor dem Servieren zubereiten und mit den aufgewärmten Nudeln und dem Speck vermischen. So schmeckt es am besten!

Wie friert man Lasagne richtig ein?

Lasagne lässt sich hervorragend einfrieren, was sie zu einem idealen Gericht für die Vorratshaltung macht. Du kannst sie entweder fertig gebacken und vollständig abgekühlt einfrieren, oder auch ungebacken, was den Vorteil hat, dass sie beim späteren Backen frisch schmeckt. Wichtig ist, dass du die Lasagne luftdicht verpackst, idealerweise portionsweise, um Gefrierbrand zu vermeiden. Zum Auftauen stellst du sie am besten über Nacht in den Kühlschrank und backst sie dann im Ofen bei etwa 180°C fertig oder wärmst sie auf, bis sie heiß, durch und der Käse schön goldbraun ist.

 

Tipp: Auch eine leckere Bolognese kannst du einfrieren. Koche einfach eine größere Menge und friere sie portionsweise ein. So hast du immer ein schnelles Gericht parat und das auch noch selbstgemacht!

Nudelsalat mit gegrilltem Haehnchen, Avocado, Tomaten und roten Zwiebeln auf zwei Tellern

Sonderfall: Kann man Nudelsalat einfrieren?

Die Frage „Kann man Nudelsalat einfrieren?“ kommt häufig auf. Die Antwort lautet: Es kommt darauf an.

Nudelsalat einzufrieren ist heikel, da viele typische Zutaten unter der Kälte leiden:

  • Mayonnaise-Dressing: Gerinnt und wird wässrig.
  • Joghurt-Dressing: Verliert seine cremige Konsistenz.
  • Frisches Gemüse: Zutaten mit hohem Wassergehalt wie Gurken oder Tomaten werden nach dem Auftauen matschig.

Bessere Alternative: Friere nur die gekochten, abgekühlten Nudeln ein. Das Dressing und die frischen Zutaten kannst du dann kurz vor dem Servieren frisch zubereiten und untermischen!

Topf mit kochendem Wasser und gefrorenen Nudelnestern auf Herd, Küchenutensilien im Hintergrund

Aufgetaut & lecker: So wärmst du gefrorene Nudeln richtig auf

Um gefrorenen Nudeln wiederzuverwenden, hast du mehrere einfache und schnelle Möglichkeiten:

  1. Im kochenden Wasser (ca. 1-2 Minuten): Gib die gefrorenen Nudeln direkt in einen Topf mit kochendem Salzwasser. Sie sind in kürzester Zeit fertig.
  2. In der Mikrowelle: Gib die Nudeln mit einem Schuss Wasser in ein mikrowellengeeignetes Gefäß und erwärme sie abgedeckt für wenige Minuten.
  3. Direkt in der Pfanne: Erhitze etwas Sauce oder Öl in einer Pfanne und gib die gefrorenen Nudeln direkt hinzu. Rühre währenddessen, sodass alle Nudeln gleichmäßig warm werden.
  4. Im Airfryer: Die gefrorenen Nudeln bei ca. 160-180 grad für 6-12 Minuten aufwärmen und zwischendurch umrühren. Gib am besten etwas Wasser oder Sauce dazu, damit sie nicht trocken werden.
Auflaufform mit gebackenen Nudeln, Gemuese und Kaese, daneben Tellerportion und Salat auf Holztisch

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Häufig gestellte Fragen zum Einfrieren von Nudeln

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