Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.

Alles Wissenswerte über Brokkoli

Herkunft des grünen Gemüses

Der Name Broccoli (auch Brokkoli) stammt aus dem Italienischen und bedeutet übersetzt Kohlsprossen. Seine ursprüngliche Heimat ist Kleinasien und Europas größtes Anbaugebiet sind die westlichen Mittelmeerländer. Den deutschen Broccoli kannst du in den Sommermonaten bis Herbst kaufen. Kaufst du außerhalb dieser Zeit das Gemüse, ist es in der Regel aus Spanien und Italien importiert. Der Broccoli ist eng verwandt mit dem Blumenkohl und gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Übrigens: Du kannst jedes Teil des Broccolis kochen und essen, von den Röschen über die Blätter bis zum Stängel.

Das Geheimnis des Broccolis und seine vielen Nährwerte

Schon das kräftige Grün des Broccoli strahlt Frische aus. Doch nicht nur seine Farbe hat positive Effekte. Durch seine wichtigen Nährwerte wie Antioxidantien, Mineralstoffe und Vitamine trägt Broccoli zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Das schafft er mit seinen zahlreichen Inhaltsstoffen wie Kalium, Calcium, Eisen, Zink, Carotin, Vitamin B1, Vitamin E und viele mehr. Mit gerade mal 28 Kalorien pro 100g ist er das ideale Gemüse zum Abnehmen! Dank seiner zarten Zellstruktur ist er zudem leicht bekömmlich.

Du siehst also: Broccoli hält dich fit und vital!

Broccolisorten im Überblick

Rund 150 Sorten des kalorienarmen Kohls kannst du in Europa kaufen. Alle Sorten haben einen Kopf mit Blütenknospen, die den schönen Namen Röschen haben. Die Röschen sitzen auf fleischigen Blütenstielen. Die Sorten unterscheiden sich häufig durch ihre Farbe. So glänzt die schon alte Sorte Rosalind durch ihre rot-violetten Röschen und auch der Summer Purple-Broccoli bildet schöne violette Köpfe. Der Broccoli hingegen, den wir üblicherweise im Supermarkt kaufen und der eine so wunderbare Beilage für diverse Gerichte darstellt, nennt sich Calabrese und besticht mit seiner tiefgrünen bis blaugrünen Farbe.

Aufbewahrung und Haltbarkeit von Broccoli

Du hast Broccoli gekauft, aber willst ihn noch nicht gleich verarbeiten? Kein Problem! Er verzeiht es dir, wenn du ihn erst ein bis drei Tage später isst - solange du ihn kühl und dunkel lagerst. Dafür bietet sich hervorragend das extra dafür erfundene Gemüsefach in deinem Kühlschrank an und dein Broccoli ist glücklich. Die Folie, die um das grüne Gemüse gewickelt ist, hat ebenfalls seinen Zweck: Sie schützt es vor Austrocknung und verhindert den Verlust der Nährwerte. Daher entfernt man sie erst kurz vor der Zubereitung. Übrigens: Broccoli solltest du wegen seiner Ethylen Empfindlichkeit möglichst nicht in der Nähe von Äpfeln oder Tomaten lagern. Denn Äpfel und Tomaten scheiden in ihrem Reifeprozess den Kohlenwasserstoff Ethylen aus, der dafür sorgt, dass das grüne Gemüse schneller reift. Willst du also länger was von deinem Broccoli haben, geselle ihn zu Zucchini, Möhren oder Paprika.

Broccoli putzen – Schritt für Schritt

Bevor du deinen Broccoli zu einem leckeren Gericht verarbeitest, solltest du ihn putzen. Wir zeigen dir, wie es richtig geht:

Broccoli richtig zubereiten

Broccoli kochen ist kinderleicht! Einfach Wasser erhitzen, etwas salzen und den Broccoli darin kochen. Halt stopp – vorher musst du ihn natürlich waschen. Dazu schneidest du am besten die Röschen ab, legst sie in ein Nudelsieb und wäschst sie unter lauwarmem Wasser. Dann kannst du sie in das kochende Salzwasser geben und darin ca. 10 Minuten kochen. Mit einem Messer oder einer Gabel kannst du dann den Stichtest machen, ob er schon fertig ist. Wobei: Da man Broccoli auch roh essen kann, kommt es eigentlich nur darauf an, wie fest du ihn haben willst. Hat er die für dich perfekte Konsistenz, gießt du die Röschen mit einem Nudelsieb ab und schreckst ihn mit kaltem Wasser ab – dadurch bleibt er schön dunkelgrün und wird zum tollen Farbtupfer in jedem Gericht!

Tipps für die Zubereitung von Broccoli

Ob roh im Salat, gedünstet als Beilage oder im Ofen überbacken: Die Zubereitung von Broccoli ist schnell und einfach und es kommen tolle Gerichte dabei heraus! Nicht nur die feinen Röschen, auch die Stiele und sogar die Blätter vom Broccoli kannst du essen. Geschält schmeckt der Strunk sehr zart, mit Schale ist er etwas härter, aber noch reicher an Nährstoffen. Eine kurze Garzeit von 4-8 Minuten wahrt viele wertvolle Nährstoffe. Kochst du den Broccoli länger, entweichen die Nährstoffe langsam, aber dafür wird er weicher. Ein letzter Tipp für Low-Carb-Freunde: Wegen seiner geringen Kalorien & Kohlenhydrate ist er ein ideales Gemüse für diese Ernährungsform. Er gilt als besonders lecker und sollte zukünftig auf deinem Speiseplan nicht mehr fehlen! Für den vollen Broccoli-Genuss haben wir hilfreiche Tipps zum Waschen und Kochen zusammengestellt.

Kartoffeln werden auf Holzbrett geschnitten

Appetit auf mehr Wissenswertes?

Erfahre jede Menge Tipps und Wissenswertes zu den Themen Kochen, Zubereiten und Lebensmittel.

Zum Kochratgeber